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Austria hält Deadline ein - Entscheidung am Dienstag

Im Planet-Pure-Stadion ist die Zukunft des Profibetriebs derzeit noch nicht gesichert. Vorstandssprecher Bösch ist aber zuversichtlich.
Im Planet-Pure-Stadion ist die Zukunft des Profibetriebs derzeit noch nicht gesichert. Vorstandssprecher Bösch ist aber zuversichtlich. ©VOL.AT/Steurer/Lerch
Bis Mittwoch Mitternacht musste die Lustenauer Austria beim Senat 5 den Nachweis erbringen, dass der Spielbetrieb finanziell gesichert ist.
Austria Lustenau startet Crowdfunding

Update Mittwoch 19 Uhr: Der SC Austria Lustenau hat Mittwochnachmittag, und damit vor Ablauf der Frist um Mitternacht, den Protest gegen die Verweigerung der Zulassung zur Teilnahme am Bewerb der zweithöchsten Spielklasse der Österreichischen Fußball-Bundesliga eingereicht.

Der Verein konnte sämtliche vom zuständigen Senat geforderten finanziellen Nachweise zu 100 Prozent erbringen, heißt es auf der Homepage der Austria. "Gemeinsam mit unseren Fans, Gönnern, Sponsoren, zahlreichen Spenden und weiteren Unterstützern ist es uns gelungen, innerhalb von 6 Tagen den Budgetfehlbetrag abzudecken", erklärt Vorstandssprecher Bernd Bösch.

Damit sollte die Entscheidung des Senats über die Zulassung des Vereins für die 2. Liga am kommenden Dienstag nur noch eine Formsache sein, ist man sich bei der Austria sicher.

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Deadline am Mittwoch

Der Senat 3 der Österreichischen Fußball-Bundesliga hatte zuvor auch in zweiter Instanz das geplante Stadionprojekt nicht für die höchste Spielklasse zugelassen.

Die Gründe für die Nicht-Zulassung des Stadions:

  • Keine fixen Finanzierungszusagen zum Gesamtprojekt von Gemeinde und Land
  • Verzögerungen im Baueingabeprozess
  • Alternativer Etappenbauplan entspricht nicht den Neubaukriterien

Gang zum Protestkomitee

Am Dienstag vergangene Woche gab der Senat der Österreichischen Fußball-Bundesliga bekannt, dem SC Austria Lustenau weder die Lizenz für die 1. Bundesliga noch die Zulassung für die 2. Bundesliga zu geben. Damit fehlt den Lustenauern auch der Lizenzbonus im Budget.

Nach Absage in zweiter Instanz hatte die Austria nur noch die Möglichkeit, über den Protest beim Senat 5, die Zulassung für die zweite Liga zu erhalten. "Diese wird aber nur erteilt, wenn der SC Austria Lustenau bis zum 21. April 2021 den finanziellen Nachweis erbringt, dass die Durchführung des Spielbetriebs gesichert ist“, erklärt Bernd Bösch, Vorstandssprecher des Vereins.

Lizenzbonus fehlt im Budget

460.000 Euro fehlten nach Wegfall des Lizenzbonus im Budget der Austria. Ein Betrag der über eine Crowdfunding-Aktion aufgetrieben werden soll. Mit Stand Mittwoch, 21.04.10 Uhr, wurden so 227.858 Euro gesammelt.

Die Einreichung der neuen Lizenzunterlagen an das Protestkomitee muss bis Mittwoch Mitternacht erfolgen, und den Nachweis erbringen, dass der Spielbetrieb der Austria finanziell gesichert ist. Eine Entscheidung darüber wird für den 27. April erwartet.

Im Falle der Nichterfüllung der finanziellen Kriterien für die 2. Liga, müsse der Profibetrieb aufgrund der Nichterfüllung der Stadionkriterien eingestellt und zahlreiche Bereiche im Verein eingeschränkt werden, heißt es in einer Aussendung der Austria. Dennoch glaubt man seitens der Geschäftsführung fest an einen Verbleib in der 2. Liga. Vorstandssprecher Bösch sieht "keinen Grund, warum es nicht klappen sollte", wie er gegenüber den VN angibt. Man stehe deutlich besser da, als noch vor einer Woche.

Bei einem Verbleib in der 2. Liga werde es im kommenden Jahr das Ziel sein, Budget und Stadionprojekt so zu entwickeln, dass die Bundesliga-Lizenz wieder erteilt wird.

"Nur mit üh zämmo!"

Ein Beitrag zum Crowdfunding-Projekt "Nur mit üh zämmo!" ist direkt über die Homepage möglich oder kann persönlich im Austria Büro abgegeben werden.

(VOL.AT)

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