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David sagt Goliath Kampf an

Griechenland und Tschechien ermitteln am Donnerstag ab 20:45 Uhr den Gegner von Portugal im Finale der Fußball-EM. Die Tschechen gelten als klarer Favorit.

Griechenland, ohne einzigen WM- oder EM-Sieg zur zwölften Fußball-EM-Endrunde angereist, hat sich längst vom krassen Außenseiter zum Ernst zunehmenden Faktor dieser EURO gemausert. Und so lecken sie vor dem zweiten Halbfinale am Donnerstag im Dragao-Stadion gegen Tschechien Blut und wollen ihren sensationellen Parforce-Ritt fortsetzen.

„Der Gegner muss seiner Favoritenrolle erst gerecht werden”, tönt der wieder fitte griechische Mittelfeldspieler Giannakopoulos und sagt dem vermeintlichen Goliath stellvertretend für alle Blauweißen den Kampf an. Der 29-Jährige versprach: „Wir werden bis ans Äußerste gehen, um ins Endspiel einzuziehen.” Stürmer Angelos Charisteas von Werder Bremen fügt hinzu: „Es ist eine einmalige Chance für uns und für den griechischen Fußball. Die Tschechen besitzen ein großartiges Team, sind aber nicht unbesiegbar.” Zumindest nach außen viel besonnener sieht der im Olympia-Land längst zum Fußball-„Gott” aufgestiegene Teamchef Otto Rehhagel dem Semifinale entgegen. Die Tschechen seien absoluter Favorit. „Aber wir werden sehen, ob wir unsere paar Chancen, die wir bekommen werden, nützen können”, sagt „Rehhakles”.

Im tschechischen Lager versucht man hingegen alles, jeden möglichen Anflug von Selbstgefälligkeit schon im Keim zu ersticken. „Wir haben noch gar nichts gewonnen. Euphorie ist völlig fehl am Platz”, erklärt Miroslav Beranek, der Assistent von Karl Brückner. „Wir haben genug Energie, glaube aber nicht, dass wir Favorit sind. Jetzt zählt nur der Sieg, es wird ein Spiel zwischen Himmel und Hölle”, so der Teamchef.

Wie auch immer die Aufstellungen aussehen werden, Griechenland gegen Tschechien bedeutet auch Kollektiv gegen Individualismus, Abwehrkunst gegen Angriffslust. Es werden im Duell der Trainer-Routiniers zwei verschiedene Auffassungen von Fußball aufeinander prallen. „Alle werfen uns vor, destruktiv zu spielen, aber wir sind damit effektiv”, verteidigt Karagounis die Rehhagel-Taktik.

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