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Dauerregen und Überschwemmungen

Die Hochwassersituation hat sich über Nacht verschärft. Vor allem im Kleinwalsertal ist die Situation kritisch: Unzählige Muren sind abgegangen, Flüsse traten über die Ufer, zahlreiche Hotels und Häuser sind überflutet. |     |

Die Ortschaft Riezlern ist ohne Strom. In Reuthe im Bregenzerwald musste die Feuerwehr Menschen aus überschwemmten Häusern retten. In Bizau mussten Häuser evakuiert werden. Im Bregenzerwald wurden zudem Brücken von der Bregenzerach mitgeschwemmt. Kritisch ist auch sie Situation in Feldkirch: Die Bewohner der Altstadt wurden aufgefordert, Wertsachen aus Kellern in Sicherheit zu bringen. Einige Tiefgaragen sind bereits überflutet. Teile der Rheintalautobahn mussten ebenso gesperrt werden. Eine ausführliche Verkehrs-Zusammenfassung hören Sie im Anschluss an die Lokalnachrichten. Auch die Telefonverbindungen sind im größten Teil Vorarlbergs in der Nacht ausgefallen. Die Reparatur dürfte nach Angaben der Telekom Austria noch einige Stunden dauern. Auch der Zugverkehr dürfte heute den ganzen Tag über eingestellt werden. Das Bahnnetz ist ohne Strom.

Ein Blick über die Situation in den benachbarten Regionen: Im Tiroler Lechtal ist das Stromnetz zusammengebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr ist die Situation schlimmer als beim „Jahrhunderthochwasser“ 1999. Das Bundesheer wurde angefordert.

Im benachbarten Garmisch wurde gestern Abend Katastrophenalarm ausgegeben. Gegen Mitternacht wurde der südliche Teil von Patenkirchen überschwemmt. Ebenfalls von Überschwemmungen betroffen sind Kempten, Immenstadt und Sonthofen. Balderschwang ist nach einem Murenabgang völlig abgeschnitten. Die Zufahrt zum Kleinen Walsertal ist gesperrt. Der Höhepunkt der Pegel wird am Vormittag erwartet.

Auch im benachbarten St. Gallen ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. In den vergangenen 24 Stunden mussten 280 Einsätze gefahren werden. In Wesen mussten 70 Menschen ihre Häuser verlassen und in Notunterkünften schlafen.

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