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Das Topspiel steigt am Sportplatz Haselstauden

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Im VN.at Livespiel in Haselstauden treffen der Dornbirner SV und Tabellenführer VfB Hohenems aufeinander.

Liveticker zum Spiel Dornbirner SV vs. Hohenems

Die zwei mit Abstand stärksten Teams der VN.at Eliteliga Vorarlberg von der Premierensaison geben sich im Livespiel auf VN.at (heute 18 Uhr) ein Stelldichein.

Allerdings dürfen aufgrund der COVID-Maßnahmen nur 680 Besucher ins Stadion Haselstauden rein. Der Dornbirner SV hat eine zusätzliche Sitzplatztribüne mit 14 Meter Länge und einer Breite von 7 Meter für 110 Zuschauer in nur drei Stunden in Eigenregie errichtet. Das Topspiel des dritten Spieltages in der Eliteliga zwischen dem Dornbirner SV und Spitzenreiter VfB Hohenems hätten unter normalen Umständen wohl mehr als eintausend Fans am Sportplatz angeschaut. Die Haselstauder wollen den „Ausrutscher“ zum Auftakt in Lauterach (1:2) wettmachen und diese Leistungsstufe mit Spannung am Leben erhalten. Bei einem Auswärtssieg der Emser wären Johannes Klammer und Co. dem Rest der acht Mannschaften schon vorzeitig enteilt und allein auf weiter Flur.

Die beiden Vorjahresergebnisse in den direkten Duellen mit einem 3:3-Remis und dem knappen 1:0-Heimerfolg der Dornbirner lassen auf viel Dramatik und Spielwitz hoffen. „Hohenems aber auch bei uns liegen die großen Stärken in der Offensive. Die Chance auf einen Sieg ist 50:50. Es werden Kleinigkeiten über Erfolg und Niederlage entscheiden. Wir wollen und können gegen sie gewinnen, die Qualität in meiner Mannschaft ist groß genug“, sagt Dornbirner SV Coach Roman Ellensohn. Mit Neuzugang Güney Akcicek und Sercan Altuntas kann der DSV auf zwei starke Leistungsträger erstmals zurückgreifen. Es gibt mehr Alternativen im Aufgebot der Haselstauder, doch der Ausfall von Torjäger Julian Schelling (Knöchel) und Paul Hartmann (berufliche Gründe) tun verdammt weh. Hohenems kommt mit zwei 5:0-Erfolgen (Rankweil, Lauterach) zum Hit.

Unter Trainer Werner Grabherr mussten die Grafenstädter noch keinen Gegentreffer einstecken, Neuzugang Andre Breitfuss hielt seinen Kasten bislang rein. Zudem sind die Emser schon zehn Meisterschaftsspiele in Serie unbesiegt (5 Siege, 5 Remis). Verletzungsbedingt fehlen dem Spitzenreiter Verteidiger Fabian Pernstich und Mittelfeldspieler Eric Weixlbaumer, dafür kehrt Nikola Potic zurück ins Aufgebot. Mit dem Trio-Infernale Jan Stefanon, Dominik Fessler und Maurice Wunderli hat Hohenems die wohl stärkste Offensive. Abdül Kerim Kalkan ist nach seinem überstandenen Kreuzbandriss aber mit Kurzeinsätzen schon wieder in Schwung und ist brandgefährlich. Da hat die sehr gute Offensivabteilung der Haselstauder aber etwas dagegen: Julian Erhart, Benjamin Kaufmann und Ivan Bozic haben viel Klasse und können eine Partie auch im Alleingang entscheiden. „DSV ist eine sehr schwere Aufgabe mit vielen individuellen guten Einzelspielern. Da sind die klassischen Tugenden von Zweikampfverhalten gefragt und die Leistung der ersten beiden Auftritten gilt es zu bestätigen. Wir werden im Herbst immer Favorit sein und sind uns dieser Rolle auch bewusst“, sagt VfB-Erfolgscoach Werner Grabherr.

(red/tk)

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