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Das sollten Sie über Ostern wissen

Das sollten Sie über Ostern wissen.
Das sollten Sie über Ostern wissen. ©APA
Seit Jahrhunderten wird das Osterfest gefeiert - VOL.AT hat die spannendsten Fragen zum wichtigsten Fest im Kirchenjahr beantwortet.

Bereits seit dem 4. Jahrhundert wird Ostern als Dreitagefeier vollzogen. Anders als Weihnachten gibt es für Ostern aber kein fixes Datum. Wieso das so ist, wer das Datum aussucht und was Sie sonst noch über Ostern wissen sollten, hat VOL.AT zusammengefasst.

1. Wann genau ist Ostern?

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An Ostern wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Wann das genau passiert sein soll, ist allerdings nicht genau klar. Nach Überlieferungen ereignete sich die Auferstehung zur Zeit des jüdischen Pessachfests, welches vom Frühlingsvollmond abhängt. 325 wurde auf dem Konzil von Nicäa die Regelung getroffen, dass Ostern immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling stattfindet - damit fällt Ostern immer auf ein Datum zwischen 22. März und 25. April. So wollte man auch verhindern, dass die Feier an wechselnden Wochentagen - wie etwa Weihnachten - stattfindet.

Alle beweglichen christlichen Feiertage - wie zum Beispiel Fronleichnam - werden vom Ostersonntag aus berechnet. Mit dem Ostersonntag beginnt auch das neue Kirchenjahr.

2. Und was wird gefeiert?

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Eigentlich beginnt der österliche Feierkreis in der Kirche bereits am Aschermittwoch mit dem Beginn der Fastenzeit, die 40 Tage andauert - dies erinnert an die 40 Jahre der Israeliten in der Wüste, sowie die 40 Tage, in denen Jesus in der Wüste gefastet und gebetet hat.
Am Palmsonntag (der Sonntag vor Ostern) wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert, am Gründonnerstag dann das letzte Abendmahl.
Der Karfreitag soll an den Kreuzweg und den Tod Jesu gedacht werden, am Karsamstag folgte die Grabesruhe - an diesem Tag endet auch die Fastenzeit.

Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu gefeiert, diese wurde aber nach den Angaben aller Evangelisten von keinem Menschen selbst gesehen. Die Schilderungen beruhen darauf, dass Frauen aus seiner Heimat das Grab leer vorfanden und ihnen ein Engel die Botschaft der Auferstehung überbrachte.

3. Warum läuten vor Ostern keine Kirchenglocken?

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Am Gründonnerstag läuten die Kirchenglocken ein letztes Mal vor sie "nach Rom fliegen" - so wird es meistens Kindern erzählt. Dort holen sie den Segen des Papstes für die jeweilige Gemeinde und fliegen dann wieder zurück. Die Glocken erklingen erst in der Osternacht am Karsamstag wieder.

In der Kirche werden Karfreitag und -samstag als Tage der Trauer gesehen, an denen auch keine Glocken erklingen sollen, da diese Freude symbolisieren. Während des Gottesdienstes in der Osternacht wird die Auferstehung gefeiert und die Glocken läuten wieder.

4. Was hat der Osterhase damit zu tun?

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Seit dem Mittelalter gelten Hasen als Auferstehungssymbol und wurden auch in der Kunst dafür oft verwendet. Allerdings gibt es verschiedene Theorien, in welcher Verbindung der Hase mit dem österlichen Eierbrauch steht. Vermutungen zufolge könnte es mit der Fruchtbarkeit der Hasen speziell im Frühjahr zu tun haben. Im Laufe der Zeit verdrängte der Hase alle anderen Tiere, welche an Ostern mit Eierlieferungen in Verbindung gebracht werden. In den letzten Jahrhunderten wurden damit auch Fuchs, Storch, Hahn und Kuckuck assoziiert.

(VOL.AT)

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