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Das Quäntchen Glück fehlte: 2:3-Niederlage für den EHC-B

Die Wälder sind hochmotiviert und gut vorbereitet zum Spiel nach Zell am See gefahren. In der Linienzusammenstellung griff Coach Tommy Andersson nochmals tief in die Trickkiste und lies Gmeiner Christian in der ersten Linie mit Daniel Jonsson und Per Backlund stürmen.

Gabriel Pohl stürmte in der 2. Linie zusammen mit Dominik Bereuter, Verteidiger Stadelmann Marc wurde ebenfalls in die 2. Linie in den Sturm beordert. In der 3. Reihe agierte Andreas Beiter mit Mitgutsch Bernd und Patrick Peter. Purkhard Harald kam zurück in die Verteidigung.

Dies Umstellung setzte weitere Energie frei und die Wälder lieferten ein grandioses Spiel. Vor einer Woche war Lustenau ja in Zell am See noch mit 6:2 untergegangen. Lediglich im ersten Drittel hatte Zell am See das Anfangsmomentum etwas für sich und konnte dieses 2:0 gewinnen, wobei sich der Zeller Goalie bei einigen Chancen der Wälder bravourös auszeichnen konnte. Das zweite und dritte Drittel war dann klar in Wälder Hand. Die Wälder machten mächtig Druck und konnten den zweiten Abschnitt mit 0:2 gewinnen und in der Partie auf 2:2 ausgleichen. Die Wälder drückten vehement auf den Sieg. Die Torschussbilanz in zweiten und dritten Drittel mit 29:13 für die Wälder ist ein weiteres Indiz der Überlegenheit. In der 48. Minute dann eine umstrittene 2plus10 min. Strafe gegen Bregenzerwald Verteidiger Erik Lindberg. Coach Andersson nahm ein Time-out um die Formationen auf die neue Situation umzustellen. Es war kaum zum Aushalten, eine Topchance nach der anderen. Der Zeller Goalie Bartholomäus agierte in Hochform und hatte das eine oder andermal auch das Quäntchen Glück. In der letzten Minute ersetzten die Wälder den ebenfalls in Hochform agierenden Tormann Fabian Eriksson gegen einen sechsten Feldspieler. Das Tor wollte nicht mehr gelingen. So stand nach 60 Minuten ein 2:2 Unentschieden auf der Anzeigentafel und die Gewissheit dass das Play-off nicht mehr erreicht werden kann.

Trotzdem wollte man den Sieg. Die Verlängerung war spannend mit Chancen auf beiden Seiten. Abermals zeigten die zwei Tormänner Ihre Hochform an diesem Abend. Es blieb beim 2:2.

Das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen. Hier waren die Zeller die Glücklicheren die die 3. Serie mit 1:0 gewinnen konnten nachdem die erste Serie und die zweite Serie jeweils mit 1:1 endete.
Der Schiedsrichter (er stammte aus Zell am See!!!) zeigte eine an und für sich akzeptable Leistung. Ledigleich dreimal kippte er unter dem Druck des Publikum und gab nur deshalb eine Strafe gegen die Wälder. Nichts desto trotz sollte bei so einem Spiel nicht ein Schiedsrichter eingeteilt werden der aus der Heimat eines der zwei beteiligten Teams kommt.

Das Spiel war sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und zwei in Hochform agierende Tormännern. Die Wälder hätten sich ein Sieg nach 60 min. mehr verdient wie die Zeller, da sie einfach einen Tick besser waren und vor allem das zweite und dritte Drittel dominiert haben. Wie sooft diese Saison fehlte am Ende etwas das Quäntchen Glück.

Nun ist Gewiss das für die Wälder die Saison nach den letzten zwei Spielen im Grunddurchgang (Dornbirn auswärts und Lustenau daheim) zuende ist. Jeder Eishockspieler will sein letzte Saisonspiel mit einem Sieg beenden, das ist auch das Ziel der Wälder. Es wird ein besonderes Spiel, könnte es doch auch das letzte OPEN-AIR Spiel sein.

Trainer Tommy Andersson:
Mit dem Spiel und der Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Wir haben gutes Eishockey gespielt und alles unternommen um diesen Sieg zu holen. Schlussendlich hat im Abschluss manchmal einfach auch das Quäntchen Glück gefehlt. Es wollte nicht sein. Es war ein ganz enges Spiel, das im Penaltyschießen bis in die 3. Serie ging. Wenn sich ein Team den Sieg nach 60 min. verdient hätte dann wären wir das gewesen da wir über das gesamte Spiel einen Tick besser waren und mehr Chancen kreiert haben. Die Tormänner beider Teams hatten einen starken Tag. Das Play-off ist nicht mehr zu schaffen aber die Saison ist noch nicht zu ende. Wir haben einen guten dritten Grunddurchgang gespielt und wollen noch tolle Spiele mit dem größt möglichen Erfolg zeigen. Für die Zukunft ist die Halle das wichtigste und dass die Leistungsträger der Mannschaft und das Gerüst des Teams erhalten bleibt. (Quelle: Verein)

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