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Das Öko Kind der Reinigungsbranche

Silvio Perpmer (rechts) mit seinen Mitarbeitern Stefan und May auf der Biofach in Nürnberg.
Silvio Perpmer (rechts) mit seinen Mitarbeitern Stefan und May auf der Biofach in Nürnberg. ©Daniela Lais
Silvio Perpmer ist ein Global Player und ganz schön bio Hörbranz/Nürnberg. Mitte der 90iger Jahre hat sich niemand Gedanken zu ökologischer Reinigung gemacht, vor allem nicht in der Industrie.
Planet Pure auf der Biofach in Nürnberg

„Mein Vater hatte eine Gebäudereinigung, Bio war da kein Thema“, erzählt der Hörbranzer Unternehmer Silvio Perpmer auf der Biofach, der Weltleitmesse für Bio Produkte, vergangene Woche in Nürnberg. Er als Öko Kind wollte alles ändern, die Gebäudereinigung des Vaters revolutionieren. Vor zwanzig Jahren gründete er dann Planet Pure, eine Firma für Öko Reinigungsmittel. Damals gab es kaum Bio Rohstoffe, er ging in den USA auf die Suche und entwickelte 2007 das erste, komplett natürliche Waschmittel. Es vergingen vier weitere Jahre, dann hielt er das erste Bio zertifizierte Waschmittel in Händen.

Graspapier und Pilzburger

Heute ist Perpmer mit Planet Pure global erfolgreich. Sein Firmensitz in Hörbranz beschäftigt 20 Mitarbeiter, er ist auf Messen unterwegs und bindet die Vorarlberger Lebenshilfe aktiv in die Beschäftigung mit ein. Das war schon zu Beginn so, seine erste Mitarbeiterin, die Epileptikerin, Sabrina, ist bis heute beim Unternehmen. In Kooperation mit der Drogeriekette DM sind 12 Filialen in Österreich mit einer Planet Pure Abfüllstation bestückt, die die nachhaltige Kundschaft mit zwei Wasch- und zwei Spülmittel Gels versorgt. Auf der Biofach in Nürnberg, die er bereits zum 15. Mal besucht, trifft er vor allem bestehende Kunden, Vertriebspartner – es ist ein Meeting Point auf dem 51.500 Besucher aus 143 Ländern zusammenkommen. Perpmer ist einer der 3273 Aussteller aus 98 Nationen die sich auf der diesjährigen Messe in einer der 10 Hallen präsentiert. Vier Messetage meistert er im fünfköpfigen Team, dabei bleibt nur wenig Zeit sich selbst etwas umzusehen. Perpmers Messe-Highlights waren dennoch ein Graspapier, das aus Gras anstelle von Holz hergestellt wird und Haftetiketten aus Steinmehl. „Kulinarisch bin ich beim Pilzburger hängen geblieben, der war echt lecker“, schmunzelt der Hörbranzer Öko-Reinigungspionier. (lai)

 

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