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Das Kind Betreuungspool wird erwachsen

(v.l.) Herwig Thurnher (Hauskrankenpflege), Willi Hagleitner (Arge Mohi), Landesrätin Greti Schmid, Betreuungspool-Geschäftsführer Harald Panzenböck.
(v.l.) Herwig Thurnher (Hauskrankenpflege), Willi Hagleitner (Arge Mohi), Landesrätin Greti Schmid, Betreuungspool-Geschäftsführer Harald Panzenböck. ©VLK
Feldkirch – Das vor fünf Jahren eingeführte Vorarlberger Betreuungspool-Modell bewährt sich sehr gut. Im Jahr 2011 wurde für 530 Klientinnen bzw. Klienten eine umfangreiche ambulante Betreuung organisiert, das ist eine Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Beim Betreuungspool sind derzeit rund 1.500 selbständige Betreuerinnen und Betreuer registriert.

“Für viele pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen ist heute die ambulante Betreuung durch die selbständige Personenbetreuung eine echte Alternative zum Heim”, sagte Landesrätin Greti Schmid in einer Zwischenbilanz am Montag, 21. Mai 2012, in Feldkirch. Das gelte in erster Linie für aufwändige Betreuungen bis hin zur Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

“Ziel ist es, bei jedem Klientenauftrag die passende, die am besten geeignete selbständige Betreuung anzubieten”, so Landesrätin Schmid. Entscheidend dafür sei nicht zuletzt das gute Zusammenspiel aller Einrichtungen, von der örtlichen Hauskrankenpflege, dem Mobilen Hilfsdienst (Mohi) und dem regionalen Casemanager bis zu verschiedenen sozialen Einrichtungen und Behörden. Der Vorarlberger Betreuungspool ist mit allen diesen Stellen gut vernetzt.

Der konkrete Unterstützungsbedarf ist von Fall zu Fall verschieden, jedes Betreuungsverhältnis hat unterschiedliche Schwerpunkte, die zu berücksichtigen sind, erläuterte Geschäftsführer Harald Panzenböck. Oft bleiben nach einem stationären Aufenthalt nur wenige Tage Zeit, um den ersten Betreuungstag gut abzustimmen. Die selbständige Personenbetreuerin bzw. der Betreuer muss daher von den Angehörigen gut eingeführt werden. Weiters gilt es die Auftragsprofile zu klären und dies in Verträgen entsprechend klar und eindeutig zu verankern. Bei einer 24-Stunden-Betreuung ist das Ansuchen für die Förderung fristgerecht einzureichen. Und schließlich sind die Kosten für die Betreuung zwischen selbständiger Personenbetreuerin bzw. -betreuer und den Angehörigen des Klienten festzulegen.

Der Betreuungspool steht bei all diesen Punkten den Klienten auf Wunsch mit viel Erfahrung beratend zur Seite und helfe schon auf sehr hohem Niveau, so Panzenböck: “Das vor fünf Jahren geborene Kind Betreuungspool reift zum Erwachsenen.”

Nähere Infos zum Vorarlberger Betreuungspool auf www.betreuungspool.at 

(VLK)

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