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Das hält der ÖAMTC von einem Lkw-Überholverbot auf der A14

©Symbolbild: Philipp Steurer, VOL.AT/Mayer
Für mehr Sicherheit und um Staus vorzubeugen, kann ein Überholverbot für Lkw verhängt werden. Jürgen Wagner vom ÖAMTC erklärt, wie sinnvoll ein solches Verbot für die A14 wäre.
Für Asfinag kein Thema, für Polizei schon

Autofahrer, die oft auf Autobahnen unterwegs sind, kennen die Situation nur zu gut: Man ist unterwegs und möchte pünktlich ans Ziel kommen. Doch dann passiert es: Ein Lkw setzt zum Überholen an. Dem Autofahrer bleibt nichts anderes übrig, als abzubremsen und abzuwarten, bis der Lastwagen nach mehreren Minuten endlich wieder die Überholspur verlässt. Ein Lkw-Überholverbot könnte künftig helfen, solche Situationen auf der heimischen Autobahn zu vermeiden.

Elefantenrennen ein Problem

"Das Lkw-Fahrverbot wird österreichweit diskutiert", erklärt Jürgen Wagner vom ÖAMTC Vorarlberg im VOL.AT-Gespräch. Es gebe Transitstrecken, auf denen es durchaus sehr sinnvoll sei. „In Vorarlberg haben wir diese Transitsituation nicht in diesem Ausmaß wie in Tirol oder in Oberösterreich auf den großen Strecken in Richtung Osten", so der Sprecher des ÖAMTC. "Die Elefantenrennen – diese unglaublich langen Überholmanöver - sind ein Problem, ob das auf Transitstrecken passiert oder bei uns auf der A14", bestätigt Wagner. Hier gehe es darum, die Lkw-Fahrer zu sensibilisieren, aber auch um Rücksichtnahme auf den restlichen Verkehr.

Abschnittweise Lkw-Überholverbote wären auf der A14 möglich. © Philipp Steurer

Abschnittweise Verbote möglich

Ein auf der ganzen A14 geltendes Verbot sei hier nicht die Lösung: "Nur weil sich ein paar falsch verhalten, glaub ich ist es nicht sinnvoll, dass man ein Lkw-Überholverbot auf der A14 einführt", gibt der Experte zu verstehen. Überholverbote für Lkw gebe es in Vorarlberg natürlich auch, so etwa auf der dreispurigen Teilstrecke Höhe Wolfurt. Sonstige Überholverbote müsste man jeweils seperat verordnen. "Man könnte natürlich abschnittsweise Lkw-Überholverbote einführen, aber dann mit Wechselverkehrsschildern und mit einer Verkehrsbeeinflussungsanlage", so Wagner. Aber das sei in Vorarlberg nur an zwei drei Stellen möglich. Eine Bewusstseinsbildung der Lkw-Fahrer sei daher besonders wichtig, die Exekutive sei angehalten zu kontrollieren.

Generelles Verbot nicht sinnvoll

Schlussendlich zieht der ÖAMTC-Sprecher folgendes Fazit: Weniger Staus würde es durch das Verbot nicht geben - im Gegenteil: Das Auffädeln der Lkw würde die Stausituation womöglich erst heraufbeschwören. "Ein generelles Lkw-Überholverbot ist nicht sinnvoll", verdeutlicht Jürgen Wagner gegenüber VOL.AT. Da auf der A14 keine herkömmliche Transitsituation herrsche, müsste diese zudem zuerst genauer analysiert werden.

(Red.)

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