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Das große Geschäft mit dem Coronavirus

Durch das Coronavirus gibt es Gewinner und Verlierer.
Durch das Coronavirus gibt es Gewinner und Verlierer. ©AP
Weltweit steigt nicht nur die Zahl der Corona-Fälle weiter an, sondern auch die Angst der Bevölkerung vor einer möglichen Infektion. Einige Menschen machen sich diese Angst zu Eigen und wittern das große Geschäft.
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Nach den Hamsterkäufen wird in vielen Ländern die Ware knapp - vor allem, wenn es um Desinfektionsmittel und ähnliche Produkte geht, die vor dem Coronavirus schützen sollen.

Gewinner und Verlierer durch Virus

Im Internet findet man mittlerweile Preise jenseits der 100 Euro für Desinfektionsmittel oder Schutzmasken. In Italien wurden Schutzmasken sogar für knapp 500 Euro angeboten, weshalb es zu Razzien bei den Händlern kam. Zu den Profiteuren der Krise zählen neben Pharmakonzernen außerdem Streaming-Anbieter, Dosensuppen-Erzeuger und die Hersteller von Heim-Fitnessgeräten.

Manche nutzen die Gelegenheit und wollen in der Notsituation so viel Geld wie nur möglich machen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Verlierer aufgrund des Coronavirus. Der Textilindustrie drohen beispielsweise Verluste in Milliardenhöhe. In China sind seit rund einem Monat die Textilfabriken und -läden geschlossen. Außerdem breitet sich das Virus nun auch in Italien, dem wichtigsten Exporteur von Bekleidung in Europa, aus.

Corona-Brauerei und Börse betroffen

Neben der Textilindustrie trifft es zudem eine Brauerei - nämlich die des Corona-Biers. Die Brauerei AB Inbev berichtet von einem Gewinnrückgang von 170 Millionen Dollar in den ersten zwei Monaten nach dem Ausbruch des Coronavirus. Grund dafür sei allerdings nicht der gleiche Name, sondern der Verlust des chinesischen Absatzmarktes.

Indexentwicklung seit Anfang 2020 ©APA

An der Börse macht man sich langsam ebenfalls Sorgen, manche haben sogar Angst vor einer Wirtschaftkrise wie 2008. Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse Baader Bank, erklärt, dass das Problem ist, "dass Menschen weniger Geld ausgeben". Es gebe keine großen Anschaffungen und das sowohl von Menschen als auch Unternehmen. Diese würden Angst davor haben, "weil sie nicht wissen, wie es weitergeht".

(Red.)

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