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Das erste Schlagerderby

Dornbirn empfängt in der Finalrevanche Meister Feldkirch – Lustenau und der EHC Bregenzerwald sind auswärts engagiert.

In der zweiten Runde der Eishockey Nationalliga steht bereits der erste große Schlager auf dem Programm: Im Messestadion empfängt heute (19.15 Uhr) der EC hagn_leone Dornbirn Meister FBI VEU Feldkirch. Exakt 182 Tage sind seit der entscheidenden Finalniederlage – die Montfortstädter setzten sich ja in der Finalserie mit einem überraschend klaren 3:0-Sweep durch – vergangen, wie sich die Hausherren genau gemerkt haben. Die Bulldogs kämpften im Vorfeld mit Eisproblemen, das Donnerstagtraining fiel deswegen aus. Coach Lenny Eriksson hat die VEU per Video studiert: „Ein sehr routiniertes Team, auch körperlich robust!“ Ob der neue Legionär Brad Schell mit von der Partie sein wird, ist noch gar nicht sicher. Eriksson: „Er versäumte wegen einer Rückenverletzung eine ganze Saison, sein letztes Speil ist also eineinhalb Jahre her. Aber er ist hungrig und will sich noch einmal beweisen.“

Lustenau bei den Eisbären

In Zell ist der EHC Palaoro Lustenau engagiert: Die Eisbären haben neben dem neuen tschechischen Coach Milan Mazanec gleich zwei seiner Landsleute (Jaroslav Barton und Petr Vala) sowie zwei Slowaken (Igor Rataj und Jaroslav Betka) engagiert und ließen zum Auftakt mit mit einem 4:1-Sieg in Wien aufhorchen. Ebenso wie die Lustenauer mit einem 4:1-Heimsieg gegen das Linzer Farmteam. Löwen-Coach Gary Prior ist daher guter Dinge: „Wir haben einen guten Lauf, die Verletztenliste lichtet sich langsam. Wir haben eine gute Chance, auch auswärts zu Punkten zu kommen.“

Müde Wälder in Kapfenberg

Bei den Kapfenberger Bullen gastiert der ersatzgeschwächte EHC Bregenzerwald. Mit Marcus Skoglund fehlt der schwedische Center ebenso wie Neuerwerbung Kevin Gall. An der Bande steht nach wie vor Präsident Guntram Schedler, da die Suche nach einem neuen Coach noch nicht von Erfolg gekrönt war. Auch die Voraussetzungen für die Wälder sind schwierig: Am Freitagabend stand spät abends noch das Abschlusstraining in Lustenau auf dem Programm, heute morgen um 5.30 Uhr düst der Teambus in Richtung Steiermark ab. „Natürlich erwischen die Spieler da zuwenig regenerativen Schlaf, aber da müssen wir durch. Wir werden bereit sein für ein gutes Spiel“, ist Schedler gewohnt optimistisch.

(VN)

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