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Das Derby wird eine enge "Kiste"

Offensives Eishockey wollen die VEU und Dornbirn im Derby zeigen – da wartet viel Arbeit auf die Torhüter.
Offensives Eishockey wollen die VEU und Dornbirn im Derby zeigen – da wartet viel Arbeit auf die Torhüter. ©VN/Shourot
Einmal in der Verlängerung verloren, das andere Mal im Penaltyschießen. Kein Wunder, dass die FBI VEU Feldkirch auf den ersten Derbysieg der Saison gegen den EC hagn_leone Dornbirn heiß ist.

„Die Mannschaft will sich revanchieren, wir freuen uns alle auf dieses Spiel“, gibt sich Trainer Michael Lampert trotz der angespannten Personalsituation zuversichtlich. „Gegen Dornbirn gibt es immer tolle Partien, wir schenken uns nichts.“ Was von der Statistik untermauert wird: 42 Spiele trugen die beiden Kontrahenten in der Nationalliga bisher gegeneinander aus, die Siege hat man sich mit je 21 brüderlich geteilt. Auch das Torverhältnis fällt mit 141:140 zugunsten der VEU denkbar knapp aus, das häufigste Resultat war ein 3:2. „Wir werden uns nicht verstecken, versuchen nach vorne zu spielen. Gleichzeitig müssen wir defensiv gut geordnet sein, Fehler in der neutralen Zone vermeiden.“

Keine Geheimnisse

Dass Lampert als Spieler ein Comeback gibt, hängt allerdings nicht mit der Attraktivität des Ländle-Duells zusammen. „Momentan sind nur drei Verteidiger gesund. Es bleibt nichts anderes übrig, als selber mitzuhelfen.“ Gegner Dornbirn? „Da gibt es nach zwei Spielen gegeneinander eigentlich keine Geheimnisse. Wir müssen den Fokus sowieso auf unser Spiel richten.“ Dornbirn-Coach Lenny Eriksson erwartet nach der mäßigen Vorstellung gegen Innsbruck (2:3) eine Reaktion seiner Bulldog-Cracks. „Spiele gegen Feldkirch sind ebenso wie jene gegen Innsbruck absolute Höhepunkte für uns, man trifft sich auf Augenhöhe. Und darf sich keine Schwächen leisten.“ Viel Energie, Konzentration und hohes Tempo fordert er bei seinem Team ein.

Die kleinen Dinge entscheiden

Kleinigkeiten können das Spiel entscheiden, glauben die beiden Strategen. Das Unter- oder Überzahlspiel ebenso wie die Form der Torhüter. Oder die Schiedsrichter. Referee ist mit Christian Oswald ein Deutscher – die Klubs waren zuletzt mit den Leistungen der Unparteiischen nur bedingt zufrieden. „Wir müssen nehmen, was kommt“, sieht sich Lampert bei diesem Thema nicht verwöhnt. Wie auch Eriksson, der nach dem Video-Studium des Innsbruck-Spiels sowohl die vermeintliche Abseitstellung von Sean Selmser als auch die ausgesprochene Strafe gegen Mickey Elick als Fehlleistungen der Referees einstuft. „Aber das ist Geschichte, sich darüber zu ärgern bringt nichts.“

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