Das bringt die Steuerreform

Ökonomin Dr. Margit Schratzenstaller-Altzinger analysierte in "Vorarlberg LIVE" das am Mittwoch vorgestellte Budget.

Am Mittwoch präsentierte Finanzminister Gernot Blümel im Nationalrat das Bundebudget bis 2025. Neben einem Schuldenrückgang soll auch die Schuldenquote wieder den Maastricht-Kritieren entsprechen, wie Ökonomin Dr. Margit Schratzenstaller-Altzinger in "Vorarlberg LIVE" erklärt. Vor der Pandemie lag diese bei 70 Prozent der Wirschaftsleistung, im letzten Jahr kletterte sie aber auf über 80 Prozent - bis 2025 sollen es wieder 72 Prozent sein. Das starke Wirtschaftswachstum bringe auch mehr Steuereinnahmen, die rezessionsbedingten Ausgaben gehen nun wieder zurück. Neben geringeren Ausgaben für Coronhilfen als zuerst erwartet, würden sich auch die im letzten Budget zu hoch angesetzten Pensionsaufwendungen positiv auf das Budget auswirken, wie die Expertin erklärt.

Video: Schratzenstaller über das Budget

Die Steuerreform greift zwar erst ab 2025 voll, dann soll sie aber eine Entlastung von acht Milliarden Euro pro Jahr bringen. Großer Gewinner ist dabei die Mittelschicht, denn neben den Beiträgen für die Krankenversicherung werden auch Einkommens- und Lohnsteuer gesenkt. Rund 700 Millionen Euro sparen Unternehmen ab 2025 aufgrund einer Reduktion der Körperschaftssteuer (Köst). Schratzenstaller-Altzinger sagt, dass die Einsparung für die Unternehmen zwar im Vergleich ein kleinerer Beitrag sei, trotzdem hätte sie sich andere Maßnahmen gewünscht.

Neben Dr. Margit Schratzentaller-Altzinger waren auch Nationalratsabgeordnete Nina Tomaselli und Neurologe Dr. Volker Busch zu Gast in "Vorarlberg LIVE".

Die gesamte Sendung

(VOL.AT)

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