Das bringt 2021: Deutlich höhere Strafen für Raser geplant

Deutlich höhere Strafen für Raser geplant.
Deutlich höhere Strafen für Raser geplant. ©Polizei/Archivbild
Das kommende Jahr bringt im Verkehrsbereich einige Änderungen. So sollen 2021 deutlich höhere Strafen für Raser kommen. Außerdem soll bereits im Frühjahr der digitale Führerschein starten.

Die Stadt Wien plant außerdem eine Änderung der Parkraumbewirtschaftung. Details für die meisten Vorhaben blieben im Jahr 2020 noch unklar.

Bis zu 5.000 Euro für Raser

Bei den Rasern soll der Strafrahmen auf 5.000 Euro erhöht und die Führerscheinentzugsdauer verdoppelt werden. Auch die Grenzwerte für Führerscheinabnahmen sollen gesenkt werden. Rasen soll zudem als Vormerkdelikt eingeführt werden. In besonders gefährlichen Fällen ist auch geplant, dass die Fahrzeuge beschlagnahmt werden. Kommen soll auch eine Strafdrohung für illegale Wettrennen, sagte ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer. Details zu den geplanten Änderungen gab es bis Ende 2020 noch keine. Mehrere Bundesländer hatten höhere Strafen für Raser gefordert, woraufhin Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) im September das Maßnahmenpaket angekündigt hat.

Radar- und Laserblocker werden eingezogen

Laut dem ARBÖ soll 2021 außerdem der Verfall von Radar- und Laserblockern kommen. Diese oder deren Gerätekomponenten mitzuführen ist bereits jetzt verboten und wird mit einer Geldstrafe geahndet. Neu ist, dass zu der bereits verordneten Geldstrafe nun auch das Gerät selbst oder deren Komponenten eingezogen beziehungsweise für verfallen erklärt werden.

Digitaler Führerschein im Frühjahr

Bereits im Frühjahr soll außerdem der digitale Führerschein kommen. Im Nationalrat wurde bereits die rechtlichen Voraussetzungen dafür, dass weitere Schritte in Richtung eines elektronischen Identitätsnachweises (E-ID) möglich sind, geschaffen. Für Handysignatur- bzw. Bürgerkarten-Inhaber sollen ab dem Frühling Führerschein und Zulassungsschein als digitale Varianten am Smartphone verfügbar gemacht werden.

Im kommenden Jahr steht auch eine Neuordnung der Parkraumbewirtschaftung in Wien bevor. Details dazu sind noch nicht bekannt. Möglich ist eine Staffelung der Tarife nach Fahrzeuggröße oder Emissionen. Von einer umfassenden Neuorganisation bis zu einer bloßen Ausweitung der bestehenden Kurzparkzonen - mit Tariferhöhung - ist alles möglich, erklärte Hoffer.

(APA)

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