AA

Das Beste Haus 2011

Gestern Abend Mittwoch, 4. Mai 2011 wurde der Architekturpreis für Österreichs Einfamilienhäuser "Das beste Haus 2011" im Architekturzentrum Wien verliehen. Das Haus Strauss in Sulz von Architekt Bernardo Bader gewann die Bundesländerwertung für Vorarlberg.
Bernardo Bader auf ländlefirma.at

In Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, dem Architekturzentrum Wien und unter Mitarbeit der regionalen Architekturinstitutionen in den Bundesländern suchte die Bausparkasse der österreichischen Sparkassen die besten Einfamilienhäuser Österreichs.

Für “Das beste Haus 2011” wurden eine mannigfaltige Palette unterschiedlicher Gebäudetypologien unter verschiedensten topografischen Voraussetzungen eingereicht. Die Fachjury, unter dem Vorsitz von Marion Kuzmany, Architekturzentrum Wien, war besetzt mit je einer Vertreterin bzw. einem Vertreter für die neun Architekturinstitutionen aus den Bundesländern. Die Jury wählte aus 128 Wettbewerbsbeiträgen in einem ersten Durchgang die besten 31 Einfamilienhäuser, aus denen dann in der zweiten Bewertungsrunde die neun Bundesländersieger hervorgingen. Prämiert wurden herausragende Beispiele von Alltagsarchitektur.

So zeigen abwechslungsreiche Planungen mit Holz eine ungeahnte Vielfalt von ästhetisch minimalistischen Konstruktionen und Fassadenausbildungen sowie elegante bis spartanisch anmutende Innenausstattungen. Der Bezug zwischen Innen- und Außenraum ist ein immer öfter auftretender gestalterischer Aspekt, der sich auch im Wechselspiel der Baustoffe ausdrückt. Tendenzen zur Verdichtung im Bestand gewinnen an Wertigkeit, verstärkte ökologische Aspekte in Hinblick auf Baumaterialien und Energieversorgung stehen in Kombination mit ganzheitlichen Gestaltungslösungen. Neue Konzepte, die gemeinschaftliche Siedlungsprojekte thematisieren, zeichnen sich vermehrt ab. Als “introvertiertes Hofhaus” bezeichnete Kuzmany das von Bernardo Bader geplante Haus Strauss in Vorarlberg, das sich in eine Siedlungslandschaft einfügt.

Die von der s Bausparkasse und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gestiftete Preissumme beträgt pro Projekt 6.000,- Euro und wurde bei den Feierlichkeiten jeweils dem/der Architekt/in und dem/der Bauherr/in mit 3000,- Euro überreicht.

SIEGERINNEN DAS BESTE HAUS 2011

Burgenland: Umbau Dreikanthof, Ollersdorf / Kooperation Arch DI Dr Michael Homann Studio WG3
Kärnten: Haus SUS, Klagenfurt / Ogris + Wanek Architekten
Niederösterreich: Villa Martinstraße, Klosterneuburg / Hertl.Architekten ZT GmbH
Oberösterreich: Haus S, Steyr / Kienesberger Schröckenfuchs
Salzburg: Kobe Haus , Radstadt / LP architektur ZT GmbH
Steiermark: Haus F, Rinnegg / DI Gerhard Mitterberger
Tirol: Haus SF1, Axams / Fügenschuh Hrdlovics Architekten
Vorarlberg: Haus Strauss, Sulz / DI Bernardo Bader
Wien: Haus Mexico, Wien 22 / Pichler Architekten

Weitere Informationen sowie alle Nominierungen finden Sie unter www.dasbestehaus.at oder www.azw.at.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Sulz
  • Das Beste Haus 2011
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen