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Das 5. Reeperbahn Festival ist eröffnet!

"Das Reeperbahn Festival ist nicht einfach ein lokales Ereignis, sondern vielmehr eines, das regionale und internationale Auswirkung auf die Welt der Musik hat!" Mit diesen Worten eröffnete Kulturstaatsminister Bernd Neumann am Donnerstag um 15.00 Uhr Deutschlands größtes Club-Festival, das Reeperbahn Festival.
Reeperbahn Festival 2010 ist eröffnet

Nach Grußworten des Reeperbahn Festival-Geschäftsführers Alexander Schulz und des Ersten Bürgermeisters der Hansestadt Hamburg Christoph Ahlhaus, sprach der Minister über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Popmusik. Anschließend gab Musiklegende Seymour Stein, unter anderem Entdecker des Popstars Madonna, ein launiges Interview zum Thema „Meine Erinnerungen an Deutschland … und andere“. Bernd Neumann wies explizit auf Hamburgs Rolle als Musikmetropole hin und sagte: „Hamburgs großartige Musiktradition und die einzigartige Atmosphäre seiner vielen Clubs machen das Reeperbahn Festival zu etwas ganz besonderem. Musik, die hier erstmals live gespielt wurde, setzte Standards und wurde oftmals weltberühmt.“

Die Kooperation mit Hamburg als einem Zentrum der Kreativität sei sehr wichtig für die Bundesregierung, fuhr der Minister fort, da die Regierung die Kultur- und Kreativ-Branchen aktiv stärken wolle. Dieser Sektor erwirtschafte Einnahmen in Höhe von ungefähr 15 Milliarden Euro im Jahr. Das seien keine Peanuts, sondern vielmehr ein enormer ökonomischer Faktor. Der Kulturstaatsminister schloss mit den Worten: „Deutschland braucht eine lebendige Kulturszene mit Events wie dem Reeperbahn Festival. Alles Gute für ein erfolgreiches Festival!“

Hamburgs Erster Bürgermeister Christoph Ahlhaus brach eine Lanze für die Live-Musik: „Im Zeitalter der Musik aus der Konserve, in dem sich jeder wann und wo er will beinahe jedes Lied aus dem Internet herunterladen kann, müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, Musik aus der virtuellen Welt wieder zurück auf die realen Bühnen zu holen. Unser Reeperbahn Festival schafft es seit Jahren, dass die Bedeutung der Live-Musik wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen zurückkehrt.“

Geschäftsführer Alexander Schulz war sichtlich gerührt angesichts so viel Lobes und betonte: „Wir sind begeistert, dass Kulturstaatsminister Neumann an der Eröffnung eines Festivals für Popularmusik teilnimmt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass dies jemals der Fall war.“ Er unterstrich, diese Geste werde die Popmusik und die Musikindustrie gegenüber den etablierteren Kultursparten wie Theater, Klassik oder Film, hinter denen sie sonst oftmals zurückbleibe, deutlich stärken.

Bereits am Vormittag hatte das Programm des Reeperbahn Campus begonnen. Bei Deutschlands wichtigster Kommunikationsplattform für die Musik- und Live-Entertainment-Branche sprechen in diesem Jahr 150 Redner aus 20 Nationen zu mehr als 1500 akkreditierten Fach- und Medienvertretern. Auch für das Arts-Programm des Reeperbahn Festivals war mit der Eröffnung der Musikposter-Ausstellung Flatstock Europe 5 am Mittag der Startschuss gefallen. Etliche musikbezogene Ausstellungen, Musikfilm-Vorführungen, das Comicfestival Hamburg und Street Art Events bilden den Rahmen für die Konzerte der fast 190 Bands und Einzelinterpreten aus aller Welt, die in den kommenden drei Tagen das Publikum in mehr als 30 Clubs und Theatern an der Hamburger Reeperbahn mit spannender, brandneuer Live-Musik begeistern werden.

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