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Darfur: Mehrere Massengräber geschändet

In der sudanesischen Krisenregion Darfur haben Unbekannte mehrere Massengräber geschändet. Die Täter hätten alle Leichen entfernt, sagte ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation am Sonntag in Kabkabyia im Nordwesten Darfurs.

„Möglicherweise wollten die Täter die Spuren des Massakers verwischen“, fügte er hinzu. Die afrikanische Friedensmission in Darfur (AMIS) bestätigte den Vorfall. „Wir gehen den Berichten nach, aber es gibt noch keine Details“, sagte ein Sprecher. Auch die Zahl der Leichen sei nicht bekannt.

Die Bewohner des Dorfes Shoba, die dem afrikanischen Stamm der Fur angehören, waren vor etwa eineinhalb Jahren von arabischen Milizen angegriffen worden. Die Überlebenden hatten die Toten in aller Eile in Sammelgräbern bestattet und waren geflohen. „Es ist das erste Mal, dass wir von einer solchen Gräberschändung hören“, sagte der Mitarbeiter der Hilfsorganisation.

Unterdessen kamen bei einem Angriff der Darfur-Rebellen auf einen Treibstoffkonvoi der sudanesischen Armee nach inoffiziellen Angaben acht Menschen ums Leben. Die Rebellen der SLA (Sudanesische Befreiungsarmee) hatten am Samstag mehrere Tankwagen angegriffen. Die sudanesische Armee sandte eine Militärmaschine in die Gegend des Zwischenfalls. In den vergangenen Wochen häufen sich Angriffe der Rebellen auf Fahrzeuge der Regierung, um die eigene Versorgung zu sichern.

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