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„Dann würden wir im Dunkeln sitzen“

Michael Wäger ist bei der Vorarlberger Kraftwerke AG (illwerke vkw) tätig.

BREGENZ. (dh) Der 20-jährige Koblacher Michael Wäger hat seinen Traumberuf gefunden. Er ist für verschiedene hochkomplexe Anlagen zuständig, was eine spannende Herausforderung darstellt.

Welche Aufgaben sind mit der Schutz- und Kommunikationstechnik verbunden? WÄGER: Das heißt, dass ich mit den verschiedensten Schutzgeräten und Fernwirkgeräten arbeite. Es geht um leittechnische Abwicklungen in der technischen Kommunikation verschiedenster Anlagen – von der Wartung bis zur Errichtung von hochkomplexen Anlagen ist alles mit inbegriffen.

Was passiert, wenn die Anlagen und Geräte nicht funktionieren?
WÄGER: Bei einem Ausfall würde stromtechnisch gesehen nichts mehr funktionieren. Wir würden in Vorarlberg wortwörtlich „im Dunkeln sitzen“.

Zu welchen Störungen kann es kommen? Und wie können diese behoben werden? WÄGER: Es könnte vom einfachen Komponentenausfall einzelner Geräte bis zum Totalausfall des gesamten Versorgungsnetzes von Vorarlberg Netz kommen. Störungen können nur durch geschultes Fachpersonal der SKT (Schutz- und Kommunikationstechnik) behoben werden. Deshalb müssen wir jederzeit telefonisch erreichbar sein, um gegebenenfalls Störungen von zu Hause aus oder vor Ort aufspüren und beheben zu können. Für den Standort Vorarlberg und unsere Kunden bieten wir höchste Versorgungssicherheit. Um diese immer gewährleisten zu können, geben wir stets unser Bestes und tragen eine sehr hohe Verantwortung.

Welche Ausbildung ist für Ihren Beruf notwendig?
WÄGER: Hierzu sind sehr viele Ausbildungsschritte erforderlich. In meinem Fall absolviere ich nebenbei die Berufsreifeprüfung und später noch die Meisterprüfung in Elektrotechnik. Erst dann kann ich als vollwertiger Mitarbeiter agieren. Auch abseits des Berufes sollte ein großes Interesse für diese Art der Elektrotechnik vorherrschen.

Das heißt, stetige Weiterbildungen sind für Sie selbstverständlich. Was zählt da beispielsweise dazu?
WÄGER: Es ist eine Bandbreite von internen und externen Schulungen, die teilweise in ganz Europa stattfinden. So gibt es Schulungen über verschiedenste Fernwirk- und Schutzanlagen oder externe Seminare für die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zu Produktweiterentwicklung und verbesserungen. Interessant sind auch die Testungen von Versuchsaufbauten mit einer Vielzahl von technischen Universitäten, die notwendig sind, um Lösungen für vermeintliche Probleme zu finden.

Was macht Ihre Arbeit zu etwas Besonderem?
WÄGER: Von normaler Bürotätigkeit kann sehr schnell zu anlagenbezogenen Problembehebungen gewechselt werden.

Worin liegt die Faszination bei dieser Tätigkeit?
WÄGER: Die Faszination liegt darin, dass wirklich jedes Gerät oder Programm individuell aufgebaut ist. Man kann nie ganz auslernen, weil immer wieder etwas Besonderes passieren kann beziehungsweise angefordert wird.

Wie sieht der Tagesablauf aus?
WÄGER: Jeder Tag ist völlig anders als der davor, das macht diese Arbeit extrem spannend.

Infotag
Am 22. Jänner 2016 laden die illwerke vkw von 14 bis 18 Uhr zum Infotag in Bregenz, Weidachstraße 6, und Vandans, Anton-Amann-Straße 12. Der Infotag bietet zukünftigen

Lehrlingen die Gelegenheit, sich ein Bild von ihrem Traumberuf zu verschaffen. Die Interessierten lernen die Ausbildungsplätze bei illwerke vkw sowie Ausbilder und andere Lehrlinge kennen und können sich über Vorteile und Chancen einer Lehre bei Vorarlbergs größtem Energiedienstleister informieren.

Folgende Lehrberufe stehen im Angebot
» Elektrotechniker/-in
» Metalltechniker/-in (nur in Vandans)
» Bürokaufmann/-frau
» Seilbahntechniker/-in (nur in Vandans)
» Elektroniker/-in (nur in Vandans)

Die Serie „Energie für unser Leben“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der VN mit Unterstützung von illwerke vkw.

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