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Dancing Stars im Tanzfieber

"Dancing Stars"-Moderator Alfons Haider hat Mühe, die Journalisten in der Tanzschule "Halfstreet" von den Promis fern zu halten.

Wer zum „Probenbesuch“ eingeladen war, findet sich allerdings bei einer Pressekonferenz wieder. Der Andrang auf die Teilnehmer der zweiten Staffel der erfolgreichen Unterhaltungsshow im ORF ist dennoch groß. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Edgar Böhm die ganze Sache zur „Causa Prima des ORF“ erklärt: „Von den Landesstudios bis hin zu Ö3 reden alle von den Dancing Stars.“ Die erste Live-Sendung findet am 10. März statt.

In Blitzinterviews, die von Haider und Co-Moderatorin Mirjam Weichselbraun moderiert werden, geben die Promis erste Einblicke in ihre Arbeit. „Schi fahren und Tanzen haben viel gemeinsam“, schmunzelt Edi Finger jr. „In beiden Disziplinen geht es um Gewichtsverlagerung.“ Der Radio-Wien Sportreporter hat für seinen Auftritt mit Partnerin Nicole Kuntner schon 15 Kilo abgenommen. Die Euphorie über die 23 Medaillen bei den Olympischen Spielen nimmt der begeisterte Neo-Tänzer mit in den Wettbewerb: „Was kann da noch schief gehen?“ Was ihn nachdenklich macht, ist die Doping-Affäre. „Es ist Tatsache, dass die Sportler nicht gedopt waren. Was mich ärgert ist, dass kein einziges anderes Land von 80 Ländern so geprüft wurde. Es gibt keine Zufälle.“

Im APA-Gespräch verrät Finger auch schon, dass es bei seinem Debüt-Tanz, einem Cha Cha Cha, einige Überraschungen geben wird: „Ich sage nur so viel: Es gibt zwei Einlagen, die nicht typisch für das Tanzen sind, aber typisch für mich. Außerdem werde ich mit einem Hut auftreten.“ Als Paar 02 geht Barbara Karlich mit Alexander Zaglmaier ins Rennen. Die ORF-Moderatorin sieht sich ganz in einer neuen Rolle und verrät: „Bei den Proben bin ich ganz still!“ Auch Manuel Ortega und Kelly Kainz trainieren hart. Für ihn sei es aber vor allem der persönliche Ehrgeiz, der ihn voran treibe.

Was Schauspieler Gregor Bloéb dazu getrieben hat, alles auf sich zu nehmen? „Dancing Stars ist die beste Unterhaltungsshow, die ich je gesehen habe. Meine Kinder, die Mama und die Großmutter waren begeistert. Als ich das Angebot bekam, musste ich schon wegen der Familie Ja sagen.“ Tanzpartnerin Michaela Heintzinger, die in der ersten Staffel mit Toni Polster auf dem Parkett gestanden ist, kämpft ein wenig mit ihrem Durchsetzungsvermögen: „Also mit dem Toni hab ich mir leichter getan“, schmunzelt sie.

Weiters im Tanzfieber sind Gerda Rogers, Hans Georg Heinke („Mick Jagger ist älter als ich und steht auch noch auf der Bühne“) sowie Nicole Beutler, die im Vorfeld wegen ihrer Ballett-Vorkenntnisse kritisiert wurde. „Das ist so, als würde man einem Kind, das Klavier gelernt hat, eine Geige in die Hand drücken“, so die Schauspielerin. Mit ihr konkurrieren auch Sängerin Simone und Kollegin Ulrike Beimpold, die ihre Teilnahme als „Mädchentraum“ bezeichnet. Mit von der Partie ist auch Andreas Goldberger, der im APA-Gespräch ganz auf seinen natürlichen Charme vertraut: „Man kann keinen Schmäh planen. Nach 15 Jahren Profi-Sport freue ich mich auf Unterhaltung.“

Eine Reihe von „Dancing Stars“-Marketing-Aktionen – vom Rubbellos, das gratis in Trafiken aufliegt bis hin zur ORF-Insider-Website – ist in Planung. Mirjam Weichselbraun freut sich auf die neue Staffel: „Die Zusammensetzung ist wieder hervorragend. Ich persönlich sehe es diesmal gelassener. Obwohl ich immer noch Angst habe, dass es mich am Anfang die Treppe runterhaut.“

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