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Damit das Fernweh nicht mit Bauchweh endet

Wer in ferne Länder reist und dort ungewohnte Speisen isst, muss immer damit rechnen, dass ihm die Nahrung auf den Magen schlagen kann. Die deutsche Techniker Krankenkasse hat Tipps für Touristen zusammengestellt, um Durchfallerkrankungen im Urlaub zu vermeiden.

„Die goldene Regel lautet: “Cook it, peel it, boil it or forget it”, fasst Frank Seiffert, TK-Sprecher in Niedersachsen, die Ratschläge für einen gesunden Urlaub zusammen. „Dass heißt, man sollte in Ländern mit niedrigem hygienischen Standard nur Sachen essen, die frisch geschält oder durchgegart sind.“ Auf rohe Sachen wie Salate sollte man in diesen Ländern besser ganz verzichten, da erst durchs Kochen eventuelle Durchfallerreger abgetötet würden.

Speisen, die mit rohen Eiern zubereitet werden, beispielsweise Erdäpfelsalat mit Mayonnaise oder Speiseeis, sollte man ebenfalls meiden, da sie ungekühlt der ideale Nährboden für Salmonellen sind. „Auch roher Fisch oder ein leicht blutiges Steak sind tabu. Sie können Wurmeier oder andere Parasiten enthalten.“ Wenn das Fleisch gut durchgebraten sei, hätten sie hingegen keine Chance zu überleben.

In heißen Ländern mit unsicherem Trinkwasser raten die TK-Experten zudem dazu, kein Leitungswasser zu trinken. „Selbst die Zähne sollten Urlauber dann nur mit Mineralwasser putzen und auch bei drückender Hitze lieber auf Eiswürfel verzichten

Ziemlich sicher seien dagegen Getränke wie Tee und Kaffee oder Softdrinks aus Dosen und Flaschen. Beim Essen sollten sich Reisende am besten langsam an die Spezialitäten des Gastlandes herantasten, raten die Experten weiter – das gelte besonders, wenn diese seit fettig und ölig seien.

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