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Damen beenden kanadisches Speed-Triple mit Super-G

Fenninger traut sich viel zu.
Fenninger traut sich viel zu. ©AP
Wie üblich beenden die Alpinski-Damen ihr kanadisches Speed-Triple am Sonntag mit einem Super-G. Erfolgreichste Fahrerin in dieser Disziplin ist mit 20 Siegen Lindsey Vonn, die Amerikaner hat derzeit verletzungsbedingt aber andere Prioritäten. "Ich bin noch ein wenig eingerostet", meinte die 29-jährige Olympiasiegerin nach dem mageren 40. Platz beim Abfahrts-Comeback am Freitag.
Super-G live ab 19:00 Uhr


Ob Vonn trotz Eiseskälte und Knieproblemen bis Sonntag wieder zur Sieganwärterin wird, darf nach ihrer zehnmonatigen Verletzungspause bezweifelt werden. Fakt ist: Nur noch vier Super-G-Siege fehlen der US-Amerikanerin auf Hermann Maiers 24. In der Podiumswertung liegt Vonn mit 32 Top-drei-Plätzen aber immer noch hinter Renate Götschl (41). Selbst Maier hat es in dieser Wertung “nur” auf 38 gebracht.

Höfl-Riesch zählt zu Favoritinnen

Wegen der im Februar erlittenen Knieverletzung Vonns hat sich das aktuelle Bild in der zweitschnellsten Alpin-Disziplin zwangsläufig geändert. In den jüngsten sechs Super-G gab es mit Lara Gut (SUI), Anna Fenninger (AUT), Tina Weirather (LIE), Viktoria Rebensburg (GER), Weltmeisterin Tina Maze (SLO) und Vonn sechs verschiedene Siegerinnen.

Gewinnt am Sonntag keine aus diesem Sextett, wäre es das erste Mal seit 2004, dass es sieben verschiedene Super-G-Siegerinnen in Folge gibt. Aus dieser 2004er-Serie ist nur noch Maria Höfl-Riesch dabei.

Die deutsche Siegerin der ersten Abfahrt zählt auch am Sonntag (19.00 Uhr MEZ, live ORF 1) zu den Favoritinnen. Die in Kanada von Mama, Papa und Ehemann begleitete und für diese Saison vom österreichischen Konditionsexperten Heinrich Bergmüller aufgebaute Vonn-Vertraute wunderte sich ein wenig über den Trainingsverzicht der Amerikanerin. “Dass sie das zweite Training gleich wieder ausgelassen hat, war ein bisschen rätselhaft. Ich habe mit ihr in den Top-Ten auf jeden Fall gerechnet.”

Anna Fenninger mit Zuversicht

Zuversichtlich ins Finale ging auch Anna Fenninger. Der Super-G ist derzeit die wohl stärkste Disziplin der Salzburgerin, die sich vor einer Woche in Beaver Creek nach der unglücklichen Disqualifikation von Elisabeth Görgl nur der Schweizerin Lara Gut geschlagen geben musste.

“Ich habe im Super-G schon mehr Chancen als in der Abfahrt”, bestätigte Fenninger ihre Hoffnungen. “Der Hang hier taugt mir. Und dass ich da schon in der Abfahrt gut zurecht gekommen bin, nimmt mir Druck und gibt mir auch Schwung mit auf Sonntag. Ich freue mich schon extrem auf dieses Rennen”, sagte die 24-Jährige.

Nicole Hosp hatte in Colorado als Dritte ihren ersten Super-G-Podestplatz seit fast sechs Jahren erobert. Das schmerzvolle Aus am Freitag in Kanada verlief zwar glimpflich, trotzdem verzichtete die Tirolerin am Samstag auf einen Start in der zweiten Abfahrt.

“Ich bin froh, dass ich einen Sturz vermeiden konnte und dass ich mein Knie nur ein bisschen “beleidigt” habe”, bekannte Hosp auf Facebook. “Ich mache daher (morgen) Pause und schau’, dass ich für den Super-G am Sonntag wieder fit bin. Da soll es ja wieder so ein gutes Ergebnis wie in Beaver Creek letztes Wochenende werden.”

(APA)

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