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Dalai Lama sagt Reisen wegen Erschöpfung ab

Wegen Erschöpfung hat der Dalai Lama nach seiner Rückkehr von einer Europa-Reise internationale Auftritte absagen müssen. In einer Erklärung seines Büros in Dharamsala in Nordindien hieß es am Mittwoch, das tibetische Exil-Oberhaupt habe in den vergangenen Tagen einige Beschwerden gehabt.

Seine Ärzte hätten dies auf Erschöpfung zurückgeführt. Der 73-jährige Friedensnobelpreisträger habe deshalb seine beiden nächsten Auslandsreisen nach Mexiko und in die Dominikanische Republik absagen lassen.

In Frankreich hatte der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, zum Abschluss seiner Reise den größten buddhistischen Tempel Europas bei Roqueredonde eingeweiht. Der Zeremonie hatten auch First Lady Carla Bruni-Sarkozy, Außenminister Bernard Kouchner und Menschenrechtsstaatssekretärin Rama Yade beigewohnt. Nach den Unruhen in Tibet im März hatte die chinesische Führung auf internationalen Druck hin Gespräche mit Abgesandten der tibetischen Exilregierung aufgenommen. Bei einem Empfang im französischen Parlament hatte der Dalai Lama China anhaltende Menschenrechtsverstöße in Tibet vorgeworfen.

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