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Dachstuhlbrand in Bauernhaus in Seebarn am Wagram (Bezirk Tulln)

Feuerwehr-Einsatz: Bei einem leer stehenden Bauernhaus in Seebarn am Wagram brannte der Dachstuhl
Feuerwehr-Einsatz: Bei einem leer stehenden Bauernhaus in Seebarn am Wagram brannte der Dachstuhl ©FF Grafenwörth
Am frühen Samstagmorgen kam es zu einem Dachstuhlbrand in Seebarn am Wagram (Bezirk Tulln). Die Feuerwehr musste ein leer stehendes Bauernhaus löschen, das aus unbekannter Ursache in Flammen stand. Erschwert wurde der Feuerwehr-Einsatz durch Eiseskälte.
Einsatz beim Dachstuhlbrand

Am frühen Morgen des 11.02.2012 erreichte die Freiwillige Feuerwehr Grafenwörth die Alarmmeldung “Dachstuhlbrand in Seebarn (Bezirk Tulln)!” Binnen wenigen Minuten rücken Rüstlösch-, Versorgungs- und Kommandofahrzeug zum Einsatzort aus.

Gefährlicher Brand in Erdgeschoss und Dachstuhl

Vor Ort konnte bei der Erkundung ein Brand im Erdgeschoss und des Dachstuhls in einem leerstehenden Bauernhaus festgestellt werden. Als der erste Atemschutztrupp zum Innenangriff vorgehen wollte, stürzen Teile der Decke ein, wie die  Feuerwehr berichtet. Der Atemschutztrupp zog sich aufgrund der Lebensgefahr für die Feuerwehrleute wieder zurück, der Innenangriff wurde abgebrochen.

In weiterer Folge wurde der Brand im Erdgeschoss durch die Fenster im Innenhof rasch eingedämmt. In der Zwischenzeit werden von beiden Seiten des Gebäudes Leitern aufgestellt und ein Außenangriff begonnen, um den Brand kontrolliert anzugreifen.

Löschen bei Eiseskälte in Tulln

Erschwert werden die Löschmaßnahmen der Feuerwehr durch die Rekordtemperatur von -17°C und eine massive Wasserdampfbildung, die den Trupps auf den Leitern laut Bericht der Einsatzkräfte die Sicht nahm. In der Zwischenzeit wurde mit dem Kommandofahrzeug eine Einsatzleitung aufgebaut und mit dem Versorgungsfahrzeug ein Sammelplatz für den Atemschutzeinsatz hergestellt.

Nach etwa einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten, unterstützt von einer Wärmebildkamera, noch bis weit in den Vormittag hinein.

Feuerwehr-Arbeit durch Kälte erschwert

Als die Einsatzkräfte abrücken wollten, bescherte die Kälte weitere Probleme: Ein Strahlrohr war eingefroren, die Tankventile des Rüstlöschfahrzeuges ließen sich nicht mehr öffnen und der Lichtmast war in ausgefahrener Stellung festgefroren. Mittels eines Heißluftföns konnte der Lichtmast zumindest soweit aufgetaut werden, dass er fast zur Gänze eingezogen werden konnte.

Zurück im Feuerwehrhaus war die Arbeit noch lange nicht beendet – eingefrorene Schläuche mussten zum Auftauen wieder ausgerollt, die Atemschutzgerätschaften gewartet, Bekleidung geputzt und Geräte wieder einsatzbereit gemacht werden, wie die Feuerwehr nach dem Einsatz im Bezirk Tulln berichtete.

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