D: Schmuggelware bei fast 18 Prozent

Immer mehr Raucher greifen zu Schmuggel- zigaretten und paffen damit an der Tabaksteuer vorbei. Anteil der geschmuggelten Zigaretten sei vor allem im Westen stark angestiegen.

Der Anteil unversteuerter Glimmstengel habe sich innerhalb von zwölf Monaten von 14,5 auf fast 18 Prozent erhöht, berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“ am Samstag unter Berufung auf eine Untersuchung im Auftrag des „Verbandes der Cigarettenindustrie“.

Der Anteil der geschmuggelten Zigaretten sei vor allem im Westen stark angestiegen. Dort habe im ersten Halbjahr 2005 noch bei weniger als zehn Prozent der Packungen die Steuerbanderole gefehlt. Inzwischen liege dieser Anteil bei 14 Prozent. Im Ruhrgebiet habe die Studie, die sich auf eine systematische Auswertung von im Müll gefundenen Packungen stützt, eine Quote von 16,3 Prozent unversteuerter Zigaretten ermittelt. In Berlin seien es sogar 23 Prozent, in München 14,5 Prozent. In Stuttgart und Hamburg liege der Anteil weiterhin unter neun Prozent.

In Ostdeutschland beherrschten Schwarzhändler der Studie zufolge inzwischen gut 30 Prozent des Marktes. In der Grenzregion zu Tschechien und Polen seien nicht in Deutschland versteuerte Zigaretten inzwischen sogar fast der Normalfall. So verzeichneten die Oder-Spree-Region oder die bayerische Stadt Hof Schwarzmarkt-Anteile von mehr als 60 Prozent.

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