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D: Rechtsradikale Partei verschickt Flugtickets

Berlin: Wirbel um NPD-Brief.
Berlin: Wirbel um NPD-Brief. ©DAPD
In letzter Zeit wurde es ruhig um die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD). Nun "meldet" sie sich via "Flugticket-Aktion" zurück: Sie verschickt Kandidaten, die einen Migrationshintergrund haben, Flugtickets mit "Ziel Heimat".

“Auswanderung als Chance”, “menschenverachtende multikulturelle Politik des machthabenden Regimes” und “luxuriöse Gastfreundschaft”, welche der Adressat in Deutschland genossen habe: So zitieren Medien einen den Tickets beigelegten Brief. Auf der Rückseite steht von Menschen geschrieben, “die zusammengepresst werden, aber nicht zusammengehören”. Unterzeichner des Briefes ist der Berliner NPD-Politiker Jan Sturm. Fabricio do Canto, ein Piraten-Politiker, hat ebenso “Post” von Sturm bekommen. Do Canto spricht von einem “Schock”. Offenbar hätten manche noch nicht verstanden, dass Deutschland nicht alleine existieren könne – und wie stark die Wirtschaft mit anderen Ländern verwoben sei, wird Do Canto zitiert. “Ich sehe, wie weit wir noch entfernt sind von dem, was wir erreichen wollen, und wie viel Aufklärungsbedarf es noch gibt.”

Auch gibt dem Piraten-Kandidaten zu denken, wie die Nationalisten an seine Adresse gekommen sind. Er sorgt sich nun um das Wohl seiner Kinder. Andere Politiker mit Migrationshintergrund haben bereits angekündigt, für den Fall, den Brief ebenso zu erhalten, Anzeige zu erstatten.

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