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D: PDS berät über Linksbündnis

Die PDS-Spitze berät am Samstag in Berlin über das geplante Linksbündnis mit der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG). Ex-PDS-Vorsitzender Gysi fordert eindringlich zur Zustimmung auf.

Beide Parteien hatten sich zuvor geeinigt, dass WASG-Mitglieder bei der geplanten Bundestagswahl im September auf offenen Listen der PDS antreten können.

Der frühere SPD-Chef Oskar Lafontaine will das neue Linksbündnis zur drittstärksten Kraft im Bundestag machen. Nach der Einigung der Parteispitzen hatte Lafontaine seine Spitzenkandidatur neben dem ehemaligen PDS-Vorsitzenden Gregor Gysi angekündigt.

Gysi hat indes seine Partei eindringlich zur Zustimmung zum Wahlbündnis aufgefordert. Im Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ sagte Gysi, er könne sich auch Abwehrreaktionen bei den PDS- Mitgliedern vorstellen. Die Vernunft müsse aber siegen. Wenn deutlich werde, dass die PDS Herrin des Verfahrens sei und bleibe, seien die Probleme lösbar.

Deutsche Meinungsforscher geben dem Bündnis von PDS und WASG bei der Bundestagswahl durchaus eine Chance. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte der „Netzeitung“ am Freitag, das Potenzial des neuen Linksbündnisses werde oft überschätzt. Dennoch glaube er, „dass es etwa bei acht Prozent liegt“. Wahrscheinlicher sei aber ein Ergebnis „von fünf bis sechs Prozent“, sagte Güllner.

Die SPD wird das Bündnis nach Auffassung des Meinungsforschers lediglich „bis zu zwei Prozentpunkte“ kosten. Güllner glaubt in diesem Zusammenhang nicht an das Zugpferd Oskar Lafontaine: „Lafontaine überschätzt sich selbst“, sagte er der „Netzeitung“ und fügte hinzu: „Nicht viele werden ihn wählen wollen nach dem, was er in der Vergangenheit gemacht hat. Viele glauben zurecht, dass Lafontaine nur Rache nehmen will.“

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