D: Kindermangel erspart Milliarden

Die demographische Entwicklung mit immer weniger Kindern ermöglicht den deutschen Bundesländern einer Studie zufolge Milliarden-Einsparungen im Bildungssystem.

Bis zum Jahr 2020 summiere sich diese „demographische Rendite“ auf 80 Milliarden Euro, berichtete die Zeitung „Welt am Sonntag“ (WamS) vorab unter Berufung auf eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Prognos.

Rechne man allgemeine Preis- und Lohnsteigerungen noch hinzu, ergäben sich sogar Einsparungen von fast 100 Milliarden Euro. Die Studie mit dem Titel „Demographie als Chance“ ist von der Robert-Bosch-Stiftung in Auftrag gegeben worden und soll Anfang nächster Woche veröffentlicht werden.

„Die mit der demographischen Entwicklung verbundenen Chancen werden oft ignoriert“, sagte die Geschäftsführerin der Robert-Bosch-Stiftung, Ingrid Hamm, der WamS. Von dem demographischen Effekt profitiere vor allem Nordrhein-Westfalen, das den größten Schülerschwund in absoluten Zahlen verzeichne. Im Vergleich zu einer konstanten Schülerzahl auf dem Niveau von 2003 fielen die Einsparungen dort bis zum Jahr 2020 mit 3,09 Milliarden Euro am höchsten aus. Es folgten Bayern mit 2,81 Milliarden Euro und Baden-Württemberg mit 2,12 Milliarden Euro.

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