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D: Keine neuen Atomkraftwerke in Bayern

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) setzt nicht auf den Bau neuer Atomkraftwerke in seinem Bundesland. Das sei bereits vor sechs Jahren entschieden worden.

Es sollen keine Atommeiler an neuen Standorten errichtet werden, sagte Stoiber am Mittwoch am Rande der offiziellen Eröffnung des Forschungsreaktors FRM-II in Garching bei München. Anfang Juni hatte sich Stoiber laut einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ in einem Strategiepapier angesichts steigender Energiepreise und möglicher Engpässe in der Energieversorgung noch für den Bau neuer Atomkraftwerke ausgesprochen. Den von der rot-grünen Regierung beschlossenen Atomausstieg hatte er als falsch bezeichnet.

„Wir brauchen keine neuen Standorte“, unterstrich der Ministerpräsident. Es gehe darum, die bestehenden Atomkraftwerke auf neuesten und sicherheitstechnisch modernsten Stand zu bringen. Stoiber stellte klar, dass der neue Forschungsreaktor in Garching nicht der Stromerzeugung diene, sondern der Materialforschung und der Medizin. Der FRM-II sei weitestgehend aus bayerischen Mitteln finanziert worden, betonte Stoiber. Von den Kosten in Höhe von 435 Millionen Euro stammten mehr als 350 Millionen Euro aus den Kassen des Freistaats und nur etwa 80 Millionen aus Bundesmitteln.

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