D: Interpol tagt in Berlin

Bei der Generalversammlung der internationalen Polizeiorganisation Interpol haben in Berlin rund 600 Sicherheitsexperten über eine verbesserte weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen Terror und Verbrechen beraten.

„Das Zusammenwachsen der Welt hat die Grenzen durchlässiger gemacht“, sagte der deutsche Innenminister Otto Schily (SPD) am Montag in seiner Eröffnungsrede.

Auch Interpol-Präsident Jackie Selebi forderte den Ausbau der Kooperation der 182 an Interpol beteiligten Länder. Deutschland schlug die Einrichtung einer Datenbank zur schnellen Identifizierung von Toten und Vermissten bei Katastrophen vor. Damit sollen Opfer bei Großkatastrophen wie dem Tsunami in Südasien künftig schneller identifiziert werden können.

Die Datenbank soll bei Interpol angesiedelt werden ähnlich wie bereits existierende Mechanismen bei der weltweiten Fahndung nach Kriminellen, Fahrzeugen oder Dokumenten. Jeder Interpol-Mitgliedstaat kann dazu jeweils die Daten von Vermissten in das System eingeben, die wiederum von jeder beteiligten Polizeibehörde abgerufen und abgeglichen werden.

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