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D: Innerparteiliche Kritik an Stoiber

Die innerparteiliche Kritik am Vorsitzenden der deutschen CSU, Edmund Stoiber, wird immer schärfer. Der ehemalige Parteichef Theo Waigel sagte, Stoiber habe schwerste politische Fehler gemacht. Mehr

„Er hat der Partei viel zugemutet – wahrscheinlich zu viel“, wurde Waigel in einem am Freitag veröffentlichten Interview der „Bild“-Zeitung zitiert. Der Chef des CSU-Kreisverbandes im nordbayrischen Kronach, Joachim Doppel, forderte Stoiber offen zum Rücktritt auf.

„Stoiber wird nicht mehr ernst genommen, hat seine Autorität verloren und Vertrauen verspielt“, wurde Doppel in der Zeitung zitiert. Der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament, Markus Ferber, stellte Stoibers Eignung als Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl indirekt in Frage. „Wir müssen sicherstellen, dass wir 2008 mit dem bestmöglichen Kandidaten antreten“, sagte er gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Aus der CDU-Spitze kommen ebenfalls erste Rücktrittsforderungen. CDU-Vorstandsmitglied Barbara von Wnuk-Lipinski forderte die CSU auf, sie solle „die Situation nutzen, um den Generationswechseln in Bayern einzuleiten“. Dass Stoiber sich dem bisher verweigere, sei „verantwortungslos“.

Der CSU-Landesgruppenchef und designierte deutsche Wirtschaftsminister Michael Glos rechnet nicht mit einem Sturz des bayrischen Ministerpräsidenten. „Stoiber kämpft und kann seine politische Gestaltungskraft auch von München aus einbringen“, sagte Glos am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung Berlin Mitte. Im Hinblick auf die Landtagswahl 2008 sagte Glos, er könne sich „nicht vorstellen, dass der erfolgreiche Parteichef Edmund Stoiber, wenn er denn wieder antreten will, wovon ich ausgehe, von seiner eigenen Partei in Frage gestellt wird“.

Stoiber besucht derzeit mit der CSU-Landtagsfraktion Rom. Am Donnerstag wurde er von Papst Benedikt XVI. zu einer Audienz empfangen.

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