Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

D: Infineon-Manager der Korruption überführt

Der Korruptionsverdacht gegen Infineon-Topmanager Andreas von Zitzewitz hat sich erhärtet. Laut Staatsanwaltschaft sei Zitzewitz der Annahme von Schmiergeld überführt.

„Nach vorsichtiger Bewertung der bisherigen Ermittlungsergebnisse hat sich der Verdacht der Zahlungen bestätigt“, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld am Montag in München.

Zitzewitz soll im Zusammenhang mit Motorsport-Sponsoring nach Angaben der Behörde Schmiergeldzahlungen von 259.000 Euro erhalten haben. Infineon prüft mögliche Schadenersatzansprüche gegen Zitzewitz.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Zitzewitz und zwei weitere Verdächtigte wegen des Verdachts der Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung. Zitzewitz solle das Schmiergeld von der Schweizer Firma BF Consulting zwischen 2002 und 2004 für den Abschluss eines Agenturrahmenvertrags im Bereich des Motorsport-Sponsorings erhalten haben, erklärte Schmidt-Sommerfeld.

Infineon klärt nun mögliche Schadenersatzansprüche. „Wir prüfen, ob Infineon geschädigt wurde und werden dann entsprechende Maßnahmen einleiten“, sagte ein Unternehmenssprecher. Dem Unternehmen waren die Vorwürfe gegen Zitzewitz schon seit längerem bekannt. Es habe bereits im vergangenen Jahr Hinweise gegeben, räumte der Infineon-Sprecher ein. Diese habe der Konzern umgehend geprüft, aber keine Belege für ein Fehlverhalten Zitzewitzs gefunden.

  • www.infineon.com
  • home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • D: Infineon-Manager der Korruption überführt
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.