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D: Handgemenge um Hostie

Nach dem Diebstahl einer Hostie ist es in einer Wiesbadener Kirche zu einem Handgemenge zwischen dem Pfarrer und einem Gottesdienstbesucher gekommen. Der Pfarrer hatte den Mann attackiert.

Der Mann hatte eine Hostie in seine Tasche gesteckt.

Er wollte ihn daran hindern, die Hostie mitzunehmen, schilderte der Justiziar des Bistums Limburg, Gernot Sydow, den Vorfall. Dabei erlitt der Gottesdienstbesucher nach eigenen Angaben Prellungen und einen dicken Knöchel.

Der Streit beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft, die nach Angaben vom Freitag ein Ermittlungsverfahren prüft. Gegen den Gottesdienstbesucher lägen Anzeigen wegen Störung der Religionsausübung und versuchter Körperverletzung vor, bestätigte Staatsanwalt Hartmut Ferse. Der Pfarrer sei nach dem Vorfall am Mittwoch vergangener Woche wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung angezeigt worden.

Nach katholischer Überzeugung wird in den Hostien durch die Wandlungsworte des Pfarrers in der Eucharistiefeier Jesus Christus gegenwärtig. Damit gelten sie den Gläubigen als heilig, ihr Diebstahl ist deshalb im Kirchenrecht eine sehr schwere Sünde.

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