Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

D: Gerüchte um Schröder

Ungewöhnlich heftig hat die SPD auf Spekulationen um einen möglichen Rücktritt von Bundeskanzler Gerhard Schröder und einen Verzicht auf das Vorziehen der Bundestagswahl reagiert.

Zuvor hatte es geheißen, dass im SPD-Vorstand sein Rücktritt zu Gunsten von SPD-Chef Franz Müntefering erwogen wird. „Ein Rat: Fallen Sie nicht auf jedes Gerücht rein“, sagte der Kanzler am Dienstag vor Journalisten. „Ich bin wirklich nicht dazu da, allen groben Unfug zu kommentieren, der von dem einen oder anderen Ihrer Kollegen in die Welt gesetzt wird.“

Gerüchte von der Opposition gestreut?

Schröder äußerte den Verdacht ist, „dass der Ursprung dessen, was Sie Gerücht nennen, durchaus zurecht in oppositionellen Parteizentralen zu suchen ist“. Die Nachrichtenagentur ddp hatte gemeldet, im Parteivorstand sei über das Szenario beraten worden, dass Schröder entgegen den bisherigen Plänen doch zurücktreten könne.

So würde er den Weg für Parteichef Müntefering frei machen, der mit rot-grüner Mehrheit im Bundestag zum Kanzler gewählt werden könne. Hintergrund seien die guten Umfragewerte von Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) gegenüber dem Kanzler. Dem Bericht zufolge sieht das Szenario vor, dass Müntefering bis zum Ende der regulären Wahlperiode 2006 versuchen solle, einen Stimmungsumschwung herbeizuführen.

CSU im Blickfeld

Die SPD-Linke vermutete die CSU-Zentrale in München als Urheberin solcher Gerüchte. CSU-Generalsekretär Markus Söder wies das jedoch in der „Netzeitung“ zurück. In den Spekulationen hatte es geheißen, Schröder wolle zurücktreten, falls die Umfragewerte sich nicht innerhalb der nächsten Wochen besserten, und den Stab an Partei- und Fraktionschef Franz Müntefering weitergeben.

Dieser solle dann versuchen, das Image der Partei bis zum ursprünglichen Wahltermin 2006 wieder zu verbessern. Würde die Koalitionsmehrheit im Bundestag einen Kanzlerkandidaten Müntefering wählen, würden Neuwahlen entbehrlich.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • D: Gerüchte um Schröder
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.