Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

D: CDU gewinnt Kommunalwahlen

Die CDU hat die Kommunalwahlen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt wie schon vor drei Jahren klar gewonnen. Die Wahlbeteiligung war so gering wie noch nie.

Nach dem vorläufigen Endergebnis kam die Union bei den Kreistagswahlen auf 33,6 Prozent der Stimmen, gefolgt von der SPD mit 20,2 und der Linkspartei mit 19,2 Prozent. Die FDP kam demnach auf 8,4 Prozent, die Grünen auf 3,2 Prozent.

Im Vergleich zu den Kreistagswahlen 2004 verloren CDU und Linkspartei an Boden. SPD und FDP blieben auf ähnlichem Niveau, die Grünen legten leicht zu. Die Wahlbeteiligung von 36,5 Prozent war die niedrigste bei Kommunalwahlen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Der bisherige Tiefpunkt war 2004 ebenfalls in Sachsen-Anhalt mit landesweit 42,1 Prozent erreicht worden.

Bei den Landratswahlen setzten sich in vier von neun Kreisen bisherige Landräte im ersten Wahlgang durch, ebenso bei der Wahl des Oberbürgermeisters in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau. In den übrigen Kreisen kommt es am 6. Mai zu Stichwahlen. Grund für die vorgezogenen Wahlen war die Kreisgebietsreform, durch die im Juli die Zahl der Landkreise von 21 auf elf sinkt. Wahlberechtigt waren 1,56 Millionen Bürger. In Landkreis Stendal und im Altmarkkreis Salzwedel sowie in den kreisfreien Städten Magdeburg und Halle wurde nicht gewählt, weil deren Zuschnitt von der Reform unberührt bleibt.

Führende Landespolitiker äußerten sich enttäuscht über die geringe Wahlbeteiligung. „Offenbar ist es nicht gelungen, die Menschen von der Bedeutung der Kommunalpolitik zu überzeugen“, sagte Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU). Der SPD-Vorsitzende Holger Hövelmann sagte: „Das ist kein schöner Tag für die Demokratie.“ Linkspartei-Landtagsfraktionschef Wulf Gallert konstatierte: „Die Menschen wenden sich von der institutionalisierten Politik ab.“

Bei den Kommunalwahlen 2004 hatte die CDU 35,7 Prozent der Stimmen erreicht, danach kamen die Linkspartei mit 22,5 Prozent und die SPD mit 20,3 Prozent. Bezogen auf die Regionen, in denen am Sonntag gewählt wurde, ergab sich 2004 ein nur leicht verändertes Bild: CDU 37,2 Prozent, Linkspartei 21,3 Prozent, SPD 20,2 Prozent, FDP 8,6 Prozent, Grüne 2,8 Prozent. In diesen Landesteilen hatten vor drei Jahren 44,8 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben. Die rechtsextreme NPD, die in den bisherigen Kreistagen drei Vertreter hat, legte bei den Wahlen am Sonntag zu und hat künftig 13 Kreistagssitze in Sachsen-Anhalt.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • D: CDU gewinnt Kommunalwahlen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen