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Cup-Viertelfinale mit zwei Derbys

Dominik Kirchmann (Bild) trifft heute in Koblach auf seinen Bruder Stephan.
Dominik Kirchmann (Bild) trifft heute in Koblach auf seinen Bruder Stephan. ©Stiplovsek
Koblach empfängt die Altacher Amateure, Lauterach den FC Wolfurt.
Ticker: FC Koblach vs Altach Amateure
Ticker: FC Lauterach - FC Wolfurt

Das Kummenbergderby Koblach gegen Altach Amateure bedeutet gleichzeitig ein Bruderduell im Hause Kirchmann. Stephan spielt in Koblach, der jüngere Dominik bei Favorit Altach. Klar, dass beide im Vorfeld des Pokalfights von einem ganz besonderen Spiel sprechen. Für weiteren Zündstoff sorgt das Duo Christian Schöpf und Marc Ender, die beide früher in Altach ihre Schuhe schnürten.

Jakubec zeigt Respekt

Koblach war bereits zweimal Cupsieger (1995/2005) und ist für dieses Duell topmotiviert. „Wir können in diesem Pokalspiel nur gewinnen und ohne Druck ans Werk gehen“, so Koblach-Trainer Roli Kornexl. Auch Altach Amateure-Coach Peter Jakubec spricht von einer ganz schwierigen Aufgabe. „Koblach hat viel Routine und Qualität in seinen Reihen. Das wird ein schweres Stück Arbeit, und Geduld ist gefragt. Natürlich wollen wir weiterkommen und die Chance auf eine mögliche Finalteilnahme nützen“, so der Altacher Übungsleiter. Bei den Altachern fehlt Marko Feuerstein (gesperrt).

Brisanz im Hofsteigderby

Einen heißen Tanz verspricht Landesliga-Klub Lauterach Vorarlbergligist Wolfurt. Beide Vereine hielten den begehrten Pott schon in den Händen. Lauterach jubelte 1997 über den Cupsieg und Wolfurt durfte sich im Jahre 1990 feiern lassen. Lauterach-Trainer Klaus Unterkircher muss auf mehrere Stammspieler verzichten. Aufgrund der dünnen Personaldecke wäre ein Aufstieg ins Halbfinale eine Riesensensation, so Unterkircher. Mit Alexander Pazal (Seitenband), Leandro Tsohataridis (Knöchelbruch), Philipp Gridling (Zerrung), Clemens Giselbrecht, Daniel Feistle und Bernhard König fehlt Lauterach ein starkes Sextett. Manuel Endress wurde von Coach Unterkircher als Libero extra reaktiviert. Wolfurt hat vor dem Prestigeduell ebenfalls personelle Probleme: Das starke Trio Martin Schertler, Andreas Braunagel und Philipp Gabriel fehlt verletzungsbedingt. „Lauterach hat eine vorarlbergligataugliche Mannschaft und ist sehr heimstark. Und Derbys haben immer eigene Gesetze. Im Pokal ist sowieso alles möglich“, meint Wolfurt-Obmann und Sportchef Alexander „Büffel“ Bernhard. Morgen sind mit Titelverteidiger FC Dornbirn (in Röthis) und SC Bregenz (beim Underdog-Sensationsteam Satteins) noch zwei Regionalliga­klubs im Einsatz.

(VOL.AT/Thomas Knobel)

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