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Cup-Duell in Lustenau

Für Austria-Trainer Heraf ist der GAK zugleich schwerstes Los und Herausforderung. "Der Ball liegt beim GAK, die werden etwas tun müssen", sieht Heraf zumindest auf den zweiten Blick dem Pokalspiel gelassen entgegen.

Innerlich aber weiß er, dass mit dem GAK eine Mannschaft im Reichshofstadion gastiert, die über Pasching zu stellen ist. „Der GAK ist besser organisiert, ist kompakter und hat die besseren Einzelspieler. Hätte der Klub nicht die Zusatzbelastung Europacup verkraften müssen, sie wäre auch in der Meisterschaft noch weiter vorne“, ist Heraf überzeugt.

Viel wird wohl davon abhängen, wie die Stars der Grazer in den Griff zu bekommen sind. Taktisch erwartet sich Heraf keine Überraschungen. „Ich kenne die Stärken der Mannschaft.“ Vor allem die Standards hat sich der Austria-Trainer gut eingeprägt. Einen Vorteil sieht Heraf darin, dass der Druck auf den GAK größer ist.

„Der Cup ist der kürzeste Weg in den Europacup“, hat sein Gegenüber Walter Schachner vor der Anreise gesagt und damit klar die Marschrichtung ausgegeben. Genau diesen Weg aber will die Austria den Steirern so dornig wie nur möglich machen. Bezüglich der Taktik ist sich Heraf allerdings noch nicht sicher. Wichtigste Frage dabei: Weiter der Dreierabwehr Er nemann/Laschet/Eisele vertrauen oder Rückkehr zur Viererkette? „Die Entscheidung fällt aus dem Bauch heraus, ich werde mir die Spieler in den letzten Trainingseinheiten genau anschauen.“

In Sachen Personal muss Heraf weiter Verteidiger Djordjevic (Gelbsperre) ersetzen.

Viele Erinnerungen

Als ehemaliger Schachner-Schützling hat Andreas Heraf nicht nur gute Erinnerungen. „Das war am Ende meiner Karriere, ich hatte mit Leistenproblemen zu kämpfen und konnte damals nicht verstehen, warum der Trainer nicht mehr auf mich baute.“

Heute sieht der Austria-Coach die Dinge etwas entspannter und hat kein Problem zuzugeben: „Von all meinen Trainern habe ich von Schachner am meisten gelernt. Seine Arbeit hat mich sicherlich geprägt. Für mich ist er mit der beste Trainer Österreichs.“

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