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Crocodile-Trophy ein besonderer Kick

Für Mario Amann geht mit der Crocodile-Trophy in Australien die Saison zu Ende. Der Weg ins Profigeschäft hat der Hohenemser geschafft, beim Saisonhöhepunkt, der 24-Stunden-WM, hatte der 30-Jährige aber Pech.

Seit Juni trainiert Amann unter der Leitung von Heini Bergmüller, der unter anderem auch Coach von Ski-Ass Hermann Maier ist, in Obertauern. Der Hohenemser muss sich einmal im Monat zwei bis drei Tage medizinischen Tests unterziehen, aus den daraus schließenden Ergebnissen wird der Trainingsplan zusammengestellt. „Die Zusammenarbeit mit Bergmüller ist hochinteressant, man kann viel von ihm lernen”, so Profi Amann, der im Winter im Biathlon-Weltcup als Helfer noch ein Zusatzbrot verdient.

Die Saison verlief für den Extrembiker bis auf eine missglückte Weltmeisterschaft – Aufgabe nach 17 Stunden wegen eines Sturzes – recht gut. „Ich bin bei drei 24-Stunden-Rennen gestartet. In Saalbach und München wurde ich Dritter, in Eschlikon Vierter. Schade, dass es bei der WM nicht klappte. Ich hatte meine ganze Saison auf diesen Höhepunkt ausgerichtet”, meint Amann, der 25 Stunden in der Woche trainiert, weiters.

Ein besonderes Erlebnis
Die Crocodile-Trophy (17. Oktober bis 1. November) empfindet der 30-Jährige als besonderen Kick. „Es ist mein erster Start bei diesem schweren Rennen. Die Streckenlänge beträgt 1700 km, die Fahrbedingungen sind äußerst schwierig. Über Sand, Geröll, Schotter bis hin zu Flussdurchfahrten, wird einem alles abverlangt. Mein Ziel ist ein Gesamtplatz unter den Topten und eventuell bei einer Einzeletappe aufs Podest zu kommen”, zeigt sich der Hohenemser zuversichtlich. Mit Robert Dold (Mentalbetreuer von Amann) versucht ein weiterer Vorarlberger die Crocodile-Trophy zu beenden.

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