Corona: 431 Infizierte weniger in Vorarlberg

Weiter Rückgang bei Neuinfektoinen.
Weiter Rückgang bei Neuinfektoinen. ©APA/Themenbild
Nur Wien, Niederösterreich und das Burgenland haben in Österreich geringere Werte als Vorarlberg. Allerdings mussten auch am Montag wieder fünf Todesopfer im Land beklagt werden.

In Vorarlberg hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen den dritten Tag in Folge bei der 100er-Schwelle eingependelt. Nach 116 und 112 Neuinfektionen am Samstag und Sonntag wurden am Montag 103 neue Covid-Fälle registriert.

Bei gleichzeitig 529 Genesungen sank die Zahl der aktiv Infizierten um 431 Fälle auf 2.582 Personen ab. Das entsprach dem Stand von Ende Oktober. Fünf weitere Menschen starben am oder mit dem Coronavirus, damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 130.

Die Situation in den Krankenhäusern des Landes blieb weiter stabil. Von den landesweit 79 Intensivbetten waren 31 - um eins weniger als zuletzt - von Corona-Patienten belegt. Aktuell waren am Montag noch 32 Intensivbetten für alle Patientengruppen verfügbar. Insgesamt wurden in den Spitälern 154 Corona-Erkrankte betreut.

Vorerst keine nachhaltige Erholung zeichnete sich bei der Zahl der infizierten Krankenhaus-Mitarbeiter ab. 91 (plus 18) waren mit dem Coronavirus infiziert, 45 (plus sieben) weitere Mitarbeiter befanden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Zahlen aus den Gemeinden

Mit Stand Montagabend gab es zwölf Vorarlberger Kommunen mit über 50 aktiv Infizierten. In sechs Gemeinden lag die Zahl der Fälle (weit) über 100, Spitzenreiter war die Stadt Dornbirn (271) vor Feldkirch und Bregenz (je 221) sowie Lustenau (147). 60,7 Prozent aller in Vorarlberg aktiven Coronavirus-Infektionen verteilten sich auf diese zwölf Gemeinden. Acht der 96 Vorarlberger Kommunen waren frei vom Coronavirus.

Vorarlberg kein "Hotspot" mehr

Laut dem Corona-Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wies Vorarlberg am Montag bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner einen deutlich besseren Wert auf als zuletzt und fiel sogar deutlich unter den Österreich-Schnitt. Mit 298 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag das Land besser als Salzburg, Kärnten, Oberösterreich, Tirol und die Steiermark. Nur das Burgenland, Niederösterreich und Wien weisen bessere Werte auf als Vorarlberg.

Der Österreich-Durchschnitt belief sich am Montag auf 348.

Mit einer Sieben-Tages-Inzidenz zwischen 230 und 350 liegen die vier Vorarlberger Bezirke etwa im unteren Mittelfeld aller 94 österreichischer Bezirke. Bemerkenswert ist vor allem Dornbirn, das vor wenigen Wochen noch als österreichisches "Sorgenkind" galt. Mittlerweile weist der Bezirk Dornbirn den eindeutig niedrigsten Wert aller Vorarlberger Bezirke auf.

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(Red.)

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