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Covid-19: Montafoner Hoteliers verunsichert

Felbermayer von der Hoteliervereinigung Montafon.
Felbermayer von der Hoteliervereinigung Montafon. ©Vorarlberg heute Video Screenshot
Bei den flächendeckenden Coronavirustests im Montafoner Tourismus wurde eine Reinigungskraft aus Osteuropa positiv getestet. Das betroffene Hotel musste die Eröffnung deshalb um 14 Tage verschieben. Seitdem ist die Verunsicherung bei den Hoteliers entsprechend gewachsen.

Ein positiver Fall kann ein ganzes Unternehmen in die Bredouille bringen. Die flächendeckenden wöchentlichen Covid-Testungen werden prinzipiell begrüßt, sie sind aber zugleich auch Belastung. "Es kommt schon Anspannung auf, wenn man das hört. Es heißt zwar, es wird kein Betrieb zugemacht, aber wenn eine gewisse Anzahl an Mitarbeiter abgesondert werden als Kontaktpersonen, bleibt uns nichts anderes übrig, als den Betrieb zu schließen", sagt Heike Ladurner-Strolz von der Hoteliervereinigung Montafon gegenüber ORF Vorarlberg.

Hoteliers kritisieren Informationsdefizit

Was den Beherbergungsbetrieben sauer aufstößt: Erst seit dem positiv getesteten Fall im Tal werden nach und nach die Sicherheitsdetails bekannt. Es herrsche ein Wissensdefizit bei den Hoteliers. Markus Felbermayer von der Hotelvereinigung sagt: "Die Informationen haben wir uns selber besorgen müssen. Es steht auf der Webseite vom Ministerium, ist uns aber nie kommuniziert worden und wir können nicht, nachdem sich das permanent ändert, die ganzen Seiten durchschauen. Es wäre für uns hilfreich, dass solche Sachen vom Land oder von der Wirtschaftskammer an uns weitergegeben werden."

Die unbefriedigende Orientierungslage hat laut Christian Schützinger vom Vorarlberg Tourismus mehrere Gründe. "Da überschlagen sich manchmal die Ereignisse. Wir machen ja in ganz Österreich Erfahrungen und die versuchen wir dann immer wieder bestmöglich mit einfließen zu lassen", so Schützinger.

(Red.)

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