Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Covid-19: Lokalaugenschein in der Intensivstation

©VLK/Bernd Hofmeister
Die Anzahl der Corona Infizierten, die in Vorarlberg eine intensivmedizinische Betreuung benötigen ist nach wie vor glücklicherweise gering. Doch wie läuft diese Betreuung im Detail ab, was bedeutet sie genau?

Im Rahmen einer seltenen Gelegenheit bot der Leiter der Intensivmedizin im LKH Feldkirch, Oberarzt Dr. Wolfgang List, einen Einblick, wie die Behandlung abläuft und was ein Intensivbettplatz an Technik beinhaltet.

Mehr als nur eine Beatmungsmaschine

Welche Geräte und was gehört eigentlich alles zu einem Intensivbett? Diese Frage erläuterte der Leiter der Intensivstation am LKH Feldkirch detailliert an einem Intensivbett. Neben der viel zitierten Beatmungsmaschine, benötigt die Behandlung eines Covid-19 Patienten eine ganze Reihe an hochtechnologischen Geräten. So gehören die Überwachung der Atemfrequenz, des Herzschlages und Blutdrucks ebenso dazu, wie Maschinen, die extrem genau Medikamente an den Patienten verabreichen können. "Wenn über die Medikamentenpumpe innerhalb einer Stunde genau 0,1ml eines Medikaments verabreicht werden muss, dann kann man sich vorstellen wie verlässlich und genau dieses Gerät arbeiten muss", so der Mediziner.

Körperlich fordernd

Doch nicht nur die Technik spielt eine essentielle Rolle bei der Behandlung von Intensivpatienten. Auch der körperliche Einsatz der Ärzte und Schwestern ist extrem. So ist das Arbeiten mit der nötigen Schutzausrüstung, durch erschwerte Atmung und die entstehenden Temperaturen in der Bekleidung eine Herausforderung. Dann teilweise auch körperlich fordernde Tätigkeiten wie das Umlagern der Patienten durchzuführen ist dementsprechend noch fordernder.

Lange Behandlung von Covid 19 Patienten

Eine weitere Herausforderung für die Krankenhäuser und das Personal, ist die bei Covid-19 Patienten deutlich längere Behandlungsdauer. Ein Corona Patient mit schwerem Verlauf muss im Schnitt zwei Wochen beatmet werden, deutlich länger wie das bei einem herkömmlichen Lungenversagen der Fall ist. Anschließend sind die Patienten aufgrund der langen intensivmedizinischen Betreuung aber noch meistens mindestens weitere zwei Wochen im Spital, um sich von den Strapazen der Behandlung und Erkrankung zu erholen.

Im Video sehen sie einen seltenen Einblick, wie die intensivmedizinische Behandlung von Covid-19 Patienten abläuft und wie die einzelnen Geräte und Handlungsabläufe aussehen.

(VOL.AT)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Covid-19: Lokalaugenschein in der Intensivstation
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen