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CoV-Auflagen: Sportvereine gehen auf die Barrikaden

EC Dornbirn-Manager Kutzer kritisiert die CoV-Maßnahmen scharf.
EC Dornbirn-Manager Kutzer kritisiert die CoV-Maßnahmen scharf. ©Lerch/Paulitsch
Erneut kritisiert der heimische Profisport die verschärften Corona-Maßnahmen scharf. Neben dem SCR Altach drückt nun auch er Dornbirner EC sein Unverständnis über die massive Beschränkung der Zuschauerzahl und die unterschiedlichen Ampelregelungen aus.

"Hier geht es nicht ums Jammern, sondern ums Überleben", sagt der Manager des Dornbirner EC Alexander Kutzer gegenüber ORF Vorarlberg. Kutzer beanstandet auch die unterschiedlichen CoV-Ampelregelungen, die für einzelne Regionen gelten. Der EC hätte das beste und sicherste Veranstaltungskonzept vorgelegt, das von der Bezirkshauptmannschaft abgesegnet worden sei. Trotzdem verhängte das Land die strengen Beschränkungen für den Club. "Wir haben vor kurzem in Innsbruck gespielt, die auch orange eingestuft sind, für die auch Reisewarnungen gelten, aber die dürfen die Halle mit 1.000 Leuten füllen", zeigt sich Kutzer verärgert.

Dem Ausland zeigen, dass wir Corona im Griff haben

Die Heimspiele der "Bulldogs" würden in einer großen Halle mit ausreichender Luftumwälzung und Frischluftzufuhr stattfinden und auch der Abstand zwischen den Besuchern sei gewährleistet, so der Manager.
"Tourismus ist wichtig, aber ich denke es ist wichtiger, den Leuten aus dem Ausland zu zeigen, dass wir die CoV-Situation im Griff haben, statt den Anschein zu erwecken, wir würden uns vor dem Virus verstecken", so Kutzer. Er appelliert an die Politik, sich die Maßnahmen nochmal genauer anzusehen.

Auch der SCR Altach zeigt sich frustriert über die aktuelle Situation. Der Fußballverein fuhr am Wochenende wegen der Maßnahmen ein deutliches Minus an Einnahmen ein. "Wenn’s genug ist, ist’s genug und momentan sind wir in der Situation, dass wir einen deutlichen Einnahmenverlust sicher im fünfstelligen Bereich hatten und da fragt man sich schon, wer kommt für diesen Schaden auf", sagt Altach-Geschäftsführer Christoph Längle.

Landesregierung bleibt ihrem Kurs treu

Noch bleibt die Landesregierung trotz des immer lauter werdenden Missmuts ihrem Kurs treu und verteidigt die strengen Maßnahmen. Durch den Anstieg der Infektionszahlen musste schnell gehandelt werden, stellt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) fest. Jede Großveranstaltung, die in diesem Zeitraum mit hohem Infektionsrisiko noch stattgefunden hätte, hätte auch das Risiko für eine weitere Ausbreitung enorm verschärft.

"Uns macht es allen auch keinen Spaß, wir gehen auch lieber auf eine tolle Sportveranstaltung, wo die Halle voll ist und wir mit anfeuern können und das werden wir auch wieder schaffen, aber wir müssen jetzt drei Wochen durchhalten, und zwar alle miteinander", sagt Rüscher.

(Red.)

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