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Countdown für Tunnel läuft

Lochau, Hörbranz - Das "Andrehen" für die zweite Pfänderröhre wird aber voraussichtlich erst in etwa einem Jahr sein.

“Ein Projekt von dieser Größenordnung erfordert Vorbereitung. Ich gehe davon aus, dass es bis zum ,Andrehen”, dem Start maschinellen Ausbruchs, noch etwa ein Jahr dauern wird“, erläutert Dipl.-Ing. Wolfgang Schönherr im Gespräch mit den „VN“.

„Mister Tunnel“ hat darin Erfahrung. Schließlich hat er schon vor mehr als 30 Jahren mit der ersten Pfänderröhre im Ländle begonnen und steht jetzt beim Achraintunnel vor dem Abschluss der Arbeiten. „Das wird noch bis März kommenden Jahres dauern, dann werden wir weitersehen. Entschieden ist noch nicht, ob ich am Pfänder wieder die Bauleitung übernehmen werde.“

Möglich ist es, denn wie die „VN“ exklusiv berichteten, hat die Arge Alpine Mayreder – Beton & Monierbau den Zuschlag für das über 120 Millionen Euro teure Projekt erhalten und Helmut Zauchner, Finanzchef des Projekts und „Quartiermeister“, hat bei einem ersten Ländlebesuch bereits begonnen, Gespräche über die Einrichtung der Baustelle zu führen.

Mit der Vergabe an die Arge Alpine/BM ist auch die Variante eines Abtransports des Ausbruchmaterials per Seilbahn an den See und Uferaufschüttungen vom Tisch.

Bleibt auf Autobahn

Trotzdem „Entwarnung“ für die Anrainer: Es wird keinen nennenswerten Baustellenverkehr auf nachrangigem Straßennetz geben, denn jetzt erfolgt die Entsorgung des Ausbruchmaterials via Autobahn zum Verfüllen alter Kiesgruben im süddeutschen Raum. Im Gegenzug wird von dort Kies und anderes Baumaterial (Fertigteile) angeliefert. Die zusätzliche Belastung durch Lkw-Transporte beschränkt sich auf die Autobahn.

Großbaustelle entsteht

Warum es so lange dauert, bis der Riesenbohrer mit fast 12 Meter Ausbruch-Durchmesser seine Arbeit beginnen kann? „Die Maschine ist noch in der Westschweiz im Einsatz und muss für den Pfändertunnel umgerüstet werden. Das dauert Monate“, so der zuständige Techniker Marco Reith im Gespräch mit den „VN“. Aber auch am Nordportal sind zeitaufwändige Vorarbeiten erforderlich. Es entsteht eine Großbaustelle. Für die allein zigtausende Kubikmeter Material aufgeschüttet werden. Für Lärmschutz und Zwischenlager des Ausbruchmaterials. Auch der „Bohrer“ benötigt einigen Platz, um einsatzbereit gemacht zu werden. Bevor die Tunnelbohrmaschine ihre Arbeit beginnen kann, muss zudem ein Stück konventionell ausgebrochen werden.

Büros, Unterkünfte

Gelöst ist die Frage der Baustellenbüros. Diese werden zum Teil in der ehemaligen Betriebszentrale im Weidach etabliert, die Büros vor Ort werden „auf der Insel“, dem Grundstück zwischen L 1 und Autobahnausfahrt, errichtet. Dort sind gegebenenfalls auch Unterkünfte vorgesehen.

„Tunnelbohrer“

  • Durchmesser: 11,92 m
  • Länge Vortriebsanlage: ca. 200 m
  • Gewicht gesamt: ca. 3000 t
  • Installierte Leistung: ca. 3000 kW
  • Förderung Ausbruchsmaterial: mit Förderband
  • Sicherung Gebirge: mit Tübbingen (vorgefertigte Es ist die mit Abstand größte Vortriebsanlage, die je in Vorarl berg eingesetzt wurde.
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