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Cote d'Ivoire: 41 Tote bei Überfall

Bei einem Überfall auf die Bewohner zweier Dörfer im afrikanischen Staat Cote d’Ivoire hat am Mittwoch eine Gruppe bewaffneter Männer Armeeangaben zufolge mindestens 41 Menschen getötet.

Die Opfer seien erschossen, erstochen oder verbrannt worden, sagte ein Armee-Sprecher. 64 weitere Menschen seien zudem verletzt worden. „Wir schicken die Verletzten in ein Krankenhaus, aber wir wissen nicht genau, wie viele es sind. Es ist entsetzlich“, sagte ein hochrangiger Polizist, der vor Ort war. Augenzeugen sagten, Häuser seien niedergebrannt worden.

„Die Leute haben geschlafen und sie wurden überrascht. Bewaffnete Männer schütteten Benzin über ihre Häuser“, sagte ein Zeuge in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Er habe auch verbrannte Leichen in den Häusern gesehen. Ein Truppen-Kommandant sagte, es habe sich um Kämpfe zwischen rivalisierenden Volksgruppen gehandelt. Bewaffnete hätten gegen zwei Uhr morgens Dorfbewohner überfallen, die am Rande des im Westen gelegenen Ortes Duekoue lebten.

Es war nicht klar, was der Auslöser der Gewalttätigkeiten war. Duekoue liegt im Zentrum eines Kakao-Anbaugebietes, in dem sich seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im September 2002 die Spannungen zwischen ethnischen Gruppen verschärft haben. Die Armee kündigte bereits an, ihre Truppenpräsenz in der Region zu verstärken. Im vergangenen Monat wurden bei ähnlichen Kämpfen bis zu 30 Menschen getötet, Tausende flüchteten.

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