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Coronavirus: So gut sind die Krankenhäuser vorbereitet

©VOL.AT/Mayer, APA
Der Coronavirus geht derzeit weltweit durch die Medien. Doch wie gut wäre man in Vorarlberg auf einen Krankheitsausbruch vorbereitet? VOL.AT sprach mit Hans Hirschmann vom Institut für Krankenhaushygiene.

80 Tote und rund 3000 Infizierte - das Ausmaß des Coronavirus in China ist mittlerweile immens. Auch in Wien gibt es Verdachtsfälle auf Erkrankung an der Lungenkrankheit. Doch wie gut wäre man in Vorarlberg auf einen Virusausbruch vorbereitet? "Grundsätzlich kann man sagen, dass wir auf diese Fälle vorbereitet sind", erklärt Hans Hirschmann vom Institut für Krankenhaushygiene und Infektionsvorsorge der Vorarlberger Landeskrankenhäuser an. Es gebe gut vorbereitete Notfallpläne für alle möglichen Infektionskrankheiten - auch für die neuartige Lungenerkrankung.

"Ganz normale Tröpfcheninfektion"

Im Falle eines Verdachtes auf eine Erkrankung werde der Patient dementsprechend behandelt. "Er kommt in ein Einzelzimmer, in ein Isolierzimmer, damit andere Patienten nicht angesteckt werden können", so Hirschmann zur Behandlung von Corona-Virus-Patienten. Krankenhausmitarbeiter seien durch Mund-Nasen-Maske, Einweghandschuhe und Übermantel geschützt. "Es ist eine ganz normale Tröpfcheninfektion", gibt der Experte zu verstehen. Um eine Ansteckung zu vermeiden, gelte es, Abstand zu halten, die Isolierung sei als wichtigste Maßnahme zu sehen. "Jedes Krankenhaus in Vorarlberg hat einen entsprechenden Notfallplan", erklärt er weiter. Wenn der Verdacht sich bestätige, werde der Erkrankte behandelt. "Wenn er dann wieder gesund ist, kann er ganz normal entlassen werden und ist auch nicht mehr ansteckend."

Coronavirus bald im Ländle?

Doch wie wahrscheinlich ist es, dass der Coronavirus ins Ländle kommt? "Durchaus möglich, dass es der Fall sein könnte", meint Hirschmann. "Nachdem Zürich ja nicht weit entfernt ist als großer internationaler Flughafen." Trotzdem kein Grund zur Panik: Man sei vorbereitet. "Wie gesagt: Es sind für uns jetzt keine neue Herausforderungen", so der Mitarbeiter des Institutes für Krankenhaushygiene. Es gebe ähnliche Coronaviren, etwa den Sars- oder Mersvirus: Hier habe man auch mit Notfallplänen gearbeitet und es sei alles glatt gegangen. Die Krankenhäuser seien "definitiv gut vorbereitet", auch die Zusammenarbeit mit der gesamten Versorgungskette funktioniere gut. "Von dem her muss sich die Bevölkerung in Vorarlberg definitiv keine Sorgen machen", gibt er abschließend Entwarnung.

(Red.)

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