Coronakrise sorgte bei Zumtobel für Umsatzeinbruch und Gewinnrückgang

Umsatzminus von 15 Prozent im ersten Geschäftsquartal.
Umsatzminus von 15 Prozent im ersten Geschäftsquartal. ©Zumtobel
Die Coronakrise hat auch beim Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel ihre Spuren hinterlassen. Der Umsatz reduzierte sich im ersten Quartal (Mai bis Juli 2020) um 15,4 Prozent auf 250,8 Mio. Euro.

Unter dem Strich erzielte Zumtobel zwar einen Gewinn von 3,1 Mio. Euro, im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres entspricht das aber einem Rückgang von gut 71 Prozent. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich von 15,4 Mio. Euro auf 7,0 Mio. Euro mehr als halbiert, gab die Firma mit Sitz in Dornbirn am Dienstag bekannt.

Starke Umsatzrückgänge im Lockdown

Hatten viele Kunden noch zu Beginn der Lockdown-Maßnahmen im vierten Quartal ihre Vorräte aufgestockt, so sorgte das in den Folgemonaten für eine deutlich niedrigere Auftragslage im ersten Quartal. Besonders stark betroffen waren die Kernmärkte Italien, Großbritannien und Frankreich, dort lagen die Umsatzrückgänge im zweistelligen Prozentbereich. In der für das Unternehmen besonders wichtigen DACH-Region wurde ein Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich verzeichnet.

Einen Ausblick für das Gesamtjahr gibt der Vorstand nicht. "Wie weitreichend und langwierig der weltweite Konjunktureinbruch sein wird, ist derzeit auch für das Management der Zumtobel Group schwer abschätzbar", heißt es in einer Mitteilung.

Inklusive Leiharbeitskräfte beschäftigte Zumtobel per Ende Juli 5.948 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Mit Ende April waren es noch 6.039.

(APA)

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