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Commerzbank sieht Postbank-Pläne von Deutscher Bank gelassen

Commerzbank-Chef Martin Blessing hat sich gelassen zu einem möglichen Einstieg der Deutschen Bank bei der Postbank geäußert. 

“Ich begrüße jeden Schritt der Konsolidierung in Deutschland”, sagte Blessing am Donnerstag in Frankfurt bei einer Bankenkonferenz. “Das kann auf Dauer für den Finanzplatz und für die Kunden nur sinnvoll sein.” Zudem habe die Commerzbank als Nummer zwei der Branche jahrelang gut gelebt und werde das auch weiterhin tun.

Die Deutsche Bank hatte in der Nacht offiziell bestätigt, dass die Verhandlungen mit der Post über eine Beteiligung an der Postbank in einem fortgeschrittenen Stadium seien. Nach Informationen von mehreren mit den Gesprächen vertrauten Personen strebt die Deutsche Bank in einem ersten Schritt eine Beteiligung von knapp unter 30 Prozent an. Am Freitag tagt der Aufsichtsrat der Post, die ihre gut 50 Prozent an der Postbank zum Verkauf gestellt hat.

Blessing zeigte sich zuversichtlich, die Integration der Dresdner Bank in die Commerzbank zügig vollziehen zu können. Zwar gebe es vor allem auf Dresdner-Seite viel Unsicherheit und Unverständnis, dennoch sei auch viel Optimismus bei vielen Mitarbeitern zu erkennen. “Ich bin überzeugt, dass wir kulturell gut zusammenpassen”, sagte er. Einer der Hauptgründe für gescheiterte Fusionen sind oftmals zu unterschiedliche Firmenkulturen. Der Commerzbank-Chef war selbst viele Jahre bei der Dresdner Bank beschäftigt und kennt das bisher noch zur Allianz gehörende Geldhaus gut.

Blessing räumte ein, die Zusammenführung der beiden Großbanken sei “kein einfacher Prozess”. “Wir werden wahrscheinlich auch den einen oder anderen guten Mitarbeiter verlieren, den wir gerne behalten würden.” Im Zuge der Übernahme sollen weltweit 9.000 von 67.000 Vollzeitstellen gestrichen werden, davon 6.500 in Deutschland. Blessing betonte: “Wir haben die Dresdner Bank ja nicht gekauft trotz ihrer Mitarbeiter, sondern wegen ihrer Mitarbeiter, wegen ihrer Kunden, wegen ihrer Kundenbindungen.”

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