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Commerzbank-Chef kann künftig bis zu fünf Mio. Euro verdienen

©EPA
Nach einer Rückkehr der Commerzbank in die Gewinnzone könnte Konzernchef Martin Blessing mehr Geld verdienen als vor der Finanzkrise.

Blessing könnte maximal auf ein Jahreseinkommen von knapp fünf Mio. Euro kommen, wie aus dem neuen Vergütungssystem hervorgeht, über das die Hauptversammlung am 19. Mai abstimmen soll. Für alle anderen Vorstände gilt eine rechnerische Obergrenze von 2,75 Mio. Euro, bisher lag sie bei 2,89 Mio. Euro.

Die neuen Regeln treten allerdings erst in Kraft, wenn die Bank die Stillen Einlagen des Staates wieder voll aus dem Gewinn bedienen kann. 2011 will sie spätestens schwarze Zahlen schreiben, doch ist unsicher, ob der Gewinn für die vollständige Zinszahlung auf die Staatseinlage von 16 Mrd. Euro reicht.

Wie 2008 und 2009 kann der Vorstand um Martin Blessing bis dahin maximal 500.000 Euro im Jahr verdienen. Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller hatte versucht, die Fixgehälter schon 2010 auf 750.000 Euro anheben zu lassen, war mit dem Vorstoß aber bei der Bundesregierung abgeblitzt, die über den Bankenrettungsfonds SoFFin 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank hält. In einem Interview im Commerzbank-Intranet bezeichnete Müller das neue Vergütungsmodell als “zeitgemäß und auch durchaus wettbewerbsfähig”. Die Bank läge damit im Dax im Mittelfeld. Müller selbst hatte 2007 knapp 4,5 Mio. Euro Vorstandsgehalt bezogen.

Künftig setzt sich das Vorstandsgehalt aus einem Fixum von 750.000 Euro sowie einem kurzfristigen und einem langfristigen variablen Bestandteil zusammen. Der Kurzfrist-Bonus kann bis zu 500.000 Euro im Jahr, der langfristige, erst nach vier Jahren ausgezahlte bis zu 1,5 Mio. Euro erreichen. Im Extremfall macht der Langfrist-Bonus damit mehr als die Hälfte des Gehalts aus, allerdings gibt es auch eine Malus-Regelung. Bisher lag das Festgehalt bei 480.000 Euro.

Der Vorstandschef wird höher traditionell vergütet höher als seine Kollegen: Er soll künftig bis zum 1,75-fachen der anderen Vorstandsmitglieder erhalten, bisher war es das 1,5-fache. Blessing verzichte aber bis zum Ende seines Vertrags im Oktober 2011 “aufgrund der Situation der Bank und der vor ihr liegenden Aufgaben” auf den Zuschlag, teilte die Bank mit.

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