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Coca-Cola-Erbe: Hanfprodukte im Wert von 1,2 Millionen Euro entdeckt

Der Coca-Cola-Erbe muss sich am Dienstag vor Gericht verantworten.
Der Coca-Cola-Erbe muss sich am Dienstag vor Gericht verantworten. ©Wikimedia Commons / KILM64
Nachdem Alki David (50) mit Hanfprodukten im Wert von 1,2 Millionen Euro vom Zoll erwischt wurde, muss er sich am Dienstag vor Gericht verantworten.

Wie “Bild” berichtete, soll Davids Privatjet am Flughafen der Karibikinsel St. Kitts vom Zoll kontrolliert worden sein. Dieser fand 5.000 Hanf-Pflanzen, Samen und Cannabis-Öl an Bord des Fliegers. Der Gesamtwert der gefundenen Hanfprodukte beliefe sich auf eine Summe von 1,2 Millionen Euro.

Gruppe musste sich Untersuchungen unterziehen

David war zum Zeitpunkt der Kontrolle mit seinem Geschäftspartner Chase Ergen, dem Schauspieler Jonathan Rhys Meyers und dessen Familie unterwegs. Sowohl die Schwiegermutter als auch die Ehefrau des irischen Schauspieler seien Leibesvisitationen unterzogen wurden. Laut David sei es auch zu Körperhöhlendurchsuchungen gekommen, bis sie dann anschließend wieder gehen durften.

Chase Ergen weiterhin hinter Gittern

Als die Gruppe rund um David die Karibik-Insel verlassen wollte, wurden sie allerdings festgenommen. Der Milliarden-Erbe selbst wurde nach Abgabe seiner Reiseunterlagen auf Kaution entlassen.

Ergen, bei dem neben dem Hanf auch das Betäubungsmittel Ketamin gefunden worden war, sitzt weiterhin hinter Gittern. Laut eigener Angabe diene dies zur Behandlung einer bipolaren Störung.

Behörden gehen von Drogenhandel aus

Alki David muss sich am Dienstag vor Gericht verantworten. Auch wenn er beteuert, er habe mit den Unmengen an Hanfprodukten lediglich ein legales Unternehmen auf der Insel gründen wollen, gehen die Behörden von einem geplanten Drogenhandel aus.

Gegen Jonathan Rhys Meyers wurden bislang keine Vorwürfe erhoben. Allem Anschein nach waren er und seine Familie lediglich im Jet Davids mitgereist, ohne in den Drogenhandel eingeweiht worden zu sein.

Der irische Schauspieler soll nicht in den Drogenhandel involviert gewesen sein.
Der irische Schauspieler soll nicht in den Drogenhandel involviert gewesen sein. ©AP

“Swissx”: Vertrieb von Cannabis-Produkten

Alki David und Chase Ergen sind die Köpfe des Unternehmens “Swissx” – einem Schweizer Unternehmen, welches Cannabisprodukte vertreibt. Zu ihrem Sortiment gehören verschiedenste Artikel wie Öle, Süßigkeiten und Kapseln, die alle CBD enthalten.

Die Produkten weisen kaum THC auf, welches für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich ist. Lediglich Cannabidiol ist in der Ware enthalten, welches allerdings kaum psychoaktiv ist. Die Artikel sind somit in der Schweiz vollkommen legal.

Grund für die Festnahme

Doch warum wurden die Männer festgenommen? Laut des Unternehmens, wollte “Swissx” künftig die Produktion ihres CBD-Hanf auf der karibischen Insel durchführen. Aufgrund “der günstigen Boden- und Wetterbedingungen” biete St. Kitts optimale Bedingungen für den Anbau.

“Unsere Absicht ist es, mit der Regierung, den Gerichten, den Banken, der Wirtschaft und den Landwirten zusammenzuarbeiten, um ein faires System zu entwickeln, das Tausende von Arbeitsplätzen auf der Insel schafft”, erklärt “Swissx”. Gespräche mit dem Premierminister Timothy Harris hätten bisher keine Einigung erbracht, was zu den Festnahmen der beiden Geschäftsmänner geführt habe.

David sieht Schuld nicht ein

Alki David schäumte bei einer Pressekonferenz am Montag vor Wut. Premierminister Harris soll er als “kleinen Diktator” beschimpft haben. Er selbst fühlt sich ungerecht behandelt. Seiner Meinung nach haben er und sein Geschäftspartner nichts falsch gemacht.

Mit dieser Meinung liegt der Coca-Cola-Erbe allerdings weit daneben. Laut eines Anwalts macht es nämlich keinen Unterschied, ob THC mit im Spiel sei oder nicht. Auch der Anbau von CBD-Pflanzen sei auf der Insel gesetzeswidrig.

Bild-Link: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alki-ant-farm-aperture.png

(Red.)

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