Clinton baut Vorsprung vor Trump aus

Clinton steuert weiterhin das Weiße Haus an
Clinton steuert weiterhin das Weiße Haus an
Die Demokratin Hillary Clinton hat im US-Wahlkampf ihren Vorsprung vor dem Republikaner Donald Trump ausgebaut.

Eine am Freitag veröffentlichte Reuters/Ipsos-Umfrage ergab eine Führung von 13 Prozentpunkten für die ehemalige Außenministerin vor dem Geschäftsmann. Insidern zufolge wird auch schon eine Prüfung von Ex-US-Admiral James Stavridis als möglicher Vizepräsident durch Clinton vorgenommen.

Clinton gewann an Sympathie

Die Erhebung fand vom 8. bis zum 12. Juli statt. In den fünf Tagen zuvor hatte Clintons Vorsprung noch zehn Punkte betragen. Zudem stieg nun der Anteil der Befragten, die eine positive Meinung über Clinton haben: Er betrug 50 Prozent nach 46 Prozent im 1. Juli. Befragt wurden 1.146 wahrscheinliche Wähler. Für Clinton sprachen sich 46 Prozent aus und für Trump 33 Prozent, während 21 Prozent beide Kandidaten ablehnten.

Laut einem Insider prüft US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton die Berufung des früheren US-Admirals James Stavridis zum Kandidaten für das Vizepräsidentenamt. Stavridis werde derzeit auf seine Eignung als Bewerber hin überprüft, sagte eine über den Vorgang informierte Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

Stavridis kritisierte Aussage von Trump

Der Offizier war unter anderem NATO-Oberbefehlshaber für Europa und ist derzeit Dekan für Recht und Diplomatie an der Tufts University bei Boston. Clintons Wahlkampfzentrale und Stavridis lehnten einen Kommentar zu den Informationen ab.

Der frühere NATO-Kommandierende hatte im März für Aufsehen gesorgt, als er Aussagen von Clintons Rivalen Trump zur Verringerung des US-Engagements im nordatlantischen Verteidigungsbündnis heftig kritisierte. Mit dem Eintreten für eine Kürzung der amerikanischen NATO-Beiträge mache Trump dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die größte Freude, sagte Stavridis damals.

Clinton machte ihren früheren Job nicht perfekt

Mit dem sicherheitspolitischen Ansehen eines Spitzenmilitärs könnte Clinton auch Kritik an ihren angeblichen Verfehlungen in der Außenpolitik entgegentreten. Trump wirft der früheren US-Außenministerin vor, während ihrer Amtszeit zu nachgiebig gegenüber den “Feinden” der USA gewesen zu sein. Außerdem trage sie eine Mitverantwortung für das Chaos in Libyen und Syrien, so der Bautycoon, der Amerika “wieder groß machen” will.

Vizepräsident von Trump steht noch nicht fest

Nach Angaben aus seinem Wahlkampfstab stellt der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump voraussichtlich am Freitag seinen Kandidaten für den Posten des Vizepräsidenten vor. Zu den potenziellen Anwärtern zählen unter anderem der ehemalige Vorsitzende des Repräsentantenhauses Newt Gingrich, Indianas Gouverneur Mike Pence, New Jerseys Gouverneur Chris Christie und der pensionierte General Michael Flynn, wie es im Umfeld der republikanischen Partei und in Medienberichten hieß. Trump selbst sagte dem Sender Fox News am Dienstag, für ihn kämen derzeit noch fünf Personen infrage.

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