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CL: Barca und Gunners weiter

Der FC Barcelona und Arsenal London sind AC Milan und Villarreal ins Semifinale der Fußball-Champions-League gefolgt. Die Katalanen besiegten Benfica 2:0, den Londonern reichte ein 0:0 bei Juventus.

Der spanische Meister besiegte Benfica Lissabon nach dem torlosen Remis im Hinspiel zu Hause durch Tore von Ronaldinho (19.) und Eto’o (89.) 2:0 und trifft nun auf den Vorjahres-Finalisten Milan, der sich am Dienstag gegen Olympique Lyon 3:1 durchgesetzt hatte. Den Engländern reichte nach dem 2:0-Heimsieg ein 0:0 in Turin, um Juventus auszuschalten und ins Semifinale gegen das spanische Sensationsteam Villarreal einzuziehen.

„Barca“ blieb damit auch im 13. Champions-League-Spiel vor eigenem Publikum in Folge ungeschlagen. Arsenal beendete auch die achte Partie in der Königsklasse en suite ohne Gegentor und qualifizierte sich erstmals in der Klubgeschichte für das Semifinale.

Knapp 99.000 Zuschauer im ausverkauften Camp Nou von Barcelona riss es bereits in der 4. Minute erstmals von ihren Sitzen. Eine versuchte Flanke von Van Bommel landete an der Hand von Petit, der slowakische Schiedsrichter Lubos Michel entschied ohne Zögern auf Elfmeter für „Barca“. Weltfußballer Ronaldinho (5.) trat zum Strafstoß an, doch Benfica-Torhüter Moretto erriet die Ecke und parierte den links halbhoch platzierten Schuss des Brasilianers. Nur eine Viertelstunde später machte Ronaldinho (19.) seinen Fehler wieder gut und traf nach idealem Querpass seines kongenialen Partners Eto’o aus etwa zehn Metern Entfernung zum 1:0, seinem fünften Treffer der laufenden Champions League-Saison.

Kurz vor der Pause hatten die Katalanen noch eine Riesenchance auf das wohl vorentscheidende 2:0, doch der niederländische Mittelfeldspieler Van Bommel (40.) scheiterte nach einem schweren Abwehrfehler von Leo alleine vor dem Tor am starken Moretto. 15 Minuten nach dem Seitenwechsel erlebte der spanische Meister eine Schrecksekunde. Miccoli setzte Simao (61.) aus einem Konter ideal in Szene, doch der Portugiese verzog knapp. Eto’o (89.) blieb es schließlich vorbehalten, die „Barca“-Fans in der Schlussphase endgültig zu erlösen. Eine Vorlage von Giuly nahm der Stürmer aus Kamerun mit der Brust an und vollendete zum 2:0.

Im Delle Alpi-Stadion von Turin kamen 50.000 Zuschauer in der ersten Spielhälfte noch nicht auf ihre Kosten. Zambrotta (15.) setzte auf Seiten des italienischen Meisters und Tabellenführers Juventus einen Weitschuss knapp neben das Tor. In den Reihen von Arsenal sorgte der französische Goalgetter Henry (20.) in seinem 100. Europacupspiel für die erste torgefährliche Aktion. Der „Gunners“-Rekordtorschütze versetzte Zambrotta und prüfte Juve-Goalie Buffon von der Strafraumgrenze aus. In der 37. Minute verjubelte Eboue die beste Gelegenheit zur Vorentscheidung zu Gunsten der Engländer, indem er sich im Strafraum aus spitzem Winkel für einen Direktversuch entschied, statt seine weitaus besser postierten Mitspieler zu bedienen.

Nach der Pause war es wieder Henry (49.), der in Aktion trat. Der französische Teamstürmer überlief Kovac, legte sich den Ball aber zu weit vor und fand in Italiens Nummer eins Buffon erneut seinen Meister. In der 65. Minute schrillten in beiden Strafräumen die Alarmglocken. Zunächst rutschte Juve-Stürmer Trezeguet knapp an einem Pass von Nedved vorbei, im Gegenzug scheiterte der eingewechselte Pires alleine vor bzw. an Buffon.

Vor den Augen von DFB-Teamchef Jürgen Klinsmann vollbrachte der große Sicherheit ausstrahlende deutsche Arsenal-Keeper Jens Lehmann in der 71. Minute seine beste Tat. Einen Volleyschuss von Nedved parierte Lehmann großartig. Nur kurze Zeit später fiel der tschechische Mittelfeldstar mit einem schweren Foul an Eboue negativ auf und wurde vom deutschen Schiedsrichter Fandel völlig zu Recht mit Gelb-Rot in die Dusche geschickt.

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